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Pandemie

Corona: Virologe Christian Drosten warnt vor möglicher Ablehnung der Zweitimpfung

  • VonJan Lucas Frenger
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Virologe Christian Drosten mahnt zur Förderung der Impfbereitschaft. Er sieht dies als „nächste große Aufgabe“ im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Berlin – Star-Virologe Christian Drosten mahnt trotz sinkender Inzidenzen und Erfolgen in der Impfkampagne zur Vorsicht. Laut ihm werde die „nächste große Aufgabe“ sein, sicherzustellen, dass sich jeder Bürger auch seine Zweitimpfung gegen das Coronavirus abhole.

Im Podcast „Coronavirus-Update“ vom NDR sagte Drosten am Dienstag (08.06.2021), man müsse nun aufpassen, dass die Menschen nicht nachlässig würden und sich die zweite Impfung nicht verabreichen ließen, da sie keine Lust mehr hätten oder es zu kompliziert sei. „Solche Dinge dürfen einfach nicht eintreten.“

Virologe Christian Drosten über Corona: Diskussionen über Förderung zur Impfbereitschaft

Um diesen Fall zu verhindern, erwartet der Leiter der Charité in Berlin in den kommenden Wochen eine Diskussion über die Förderung der Impfbereitschaft innerhalb der Bevölkerung. Ziel seien mindestens 80 Prozent Zweifachimpfungen gegen das Coronavirus, zumindest in der „impffähigen erwachsenen Bevölkerung“, erinnerte der Virologe.

Christian Drosten warnt vor einem möglichen Nachlassen der Impfbereitschaft innerhalb der deutschen Bevölkerung. (Archivbild)

Darüber hinaus sei es laut Drosten auch nach der Aufhebung der Impfpriorisierungen wichtig, zunächst die Gruppen zu impfen, in denen dies wegen des erhöhten Corona-Risikos dringlicher sei. Das Augenmerk müsse in dieser Beziehung aktuell noch auf der Versorgung der Menschen ab Mitte 40 liegen, erklärte Drosten. Der Anteil der vollständig geimpften Personen liegt in der deutschen Bevölkerung derzeit bei knapp 22 Prozent.

Christian Drosten: Voranschreiten der Impfkampagne wichtig im Kampf gegen Corona-Varianten

Dass die Impfkampagne hierzulande nicht ins Stocken gerät, ist für den Wissenschaftler auch vor dem Hintergrund der als besorgniserregend eingestuften Virusvarianten wichtig: Die zunächst in Indien entdeckte Mutante Delta oder ähnliche Varianten würden „sicherlich bis zum Herbst auch hier das Feld dominieren“, sagte Christian Drosten. Daher gelte es, bis dahin für eine möglichst hohe Impfquote bei Erwachsenen zu sorgen. „Dann werden wir keine großen Probleme haben“ – ein Fragezeichen sehe er diesbezüglich nur beim Thema Kinder. In England seien demnach Ausbrüche in Schulen durch die Delta-Variante beobachtet worden. (Jan Lucas Frenger mit dpa)

Rubriklistenbild: © MICHAEL KAPPELER/AFP

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