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Schutz vor Sars-CoV-2

Omikron-Variante: Vierte Corona-Impfung rückt näher

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Der Impfschutz gegen die Corona-Variante Omikron scheint geringer zu sein als gegen bisherige Varianten von Sars-CoV-2. Nun stellt sich die Frage der weiteren Strategie.

Frankfurt – Omikron breitet sich weiter aus. Zwar liegen bislang noch keine validen Daten zur Gefahr vor, die von der Corona-Variante ausgeht. Doch erste Studien zu den Corona-Impfstoffen lassen vermuten, dass der Infektionsschutz der Vakzine bei der neuen Mutante geringer ausfällt als erhofft.

Das zumindest hatten Impfstoffproduzenten wie Biontech/Pfizer vor kurzem bekannt gegeben. Laut Angaben des Herstellers habe man einen deutlich geringeren Schutz nach zwei Corona-Impfungen festgestellt als noch bei der Delta-Variante. Gleichzeitig stellte der Konzern aus den USA jedoch fest, dass nach drei Impfdosen der Infektionsschutz hingegen wieder sehr hoch sei. Daten über die Wirkung einer möglichen Viertimpfung gegen Corona liegen bislang nicht vor.

Corona-Variante Omikron breitet sich aus: Ist bald schon eine vierte Corona-Impfung notwendig?

Unstrittig ist aber, dass Omikron nicht die letzte Corona-Mutante sein wird, mit der sich die Menschheit beschäftigen muss. „Momentan wissen wir nicht, was da auf uns zukommt“, sagte Virologe Christian Drosten im Interview mit dem ZDF. Drostens Kollege Hendrik Streeck warnte gegenüber der Tageszeitung Welt hingegen vor „vorschnellen Schlüssen“. Doch auch Streeck blieb realistisch: „Wir können die Ausbreitung verzögern, aber langfristig nicht verhindern.“

Die Omikron-Variante des Coronavirus Sars-CoV-2 wird in immer mehr Ländern der Welt nachgewiesen.

Aus diesen Gründen fordern nun bereits einige Kommunen in Deutschland eine längerfristige Strategie von Bund und Ländern zur Bewältigung der Pandemie im kommenden Jahr.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, er erwarte, „dass sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten auf ein nachhaltiges Konzept verständigen, wie wir die Pandemiebekämpfung auch im Jahr 2022 weiter vorantreiben wollen“. Die Regierungsoberhäupter der Bundesländer Deutschlands treffen sich am Donnerstag (09.12.2021) gemeinsam mit Bundeskanzler Olaf Scholz im Rahmen einer Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin.

Corona-Impfungen an Schulen: Kommunen fordern mehr Unterstützung

Nach den Wünschen von Landsberg solle die Bundesregierung bereits jetzt mit der „Vorbereitung auf eine möglicherweise notwendige vierte Booster-Impfung, gerade mit Blick auf die neu aufgetauchte Omikron-Variante“ beginnen. Parallel dazu sollten Bund und Länder laut Landsberg die Organisation der Corona-Impfungen bei Kindern verbessern und dafür Impfstoff bereit stellen und ausliefern. Notwendig sei „auch ein Konzept, wie Schul- und Kita-Schließungen dauerhaft weitgehend verhindert werden können und wie der digitale Ablauf in den Schulen verbessert werden kann“. (dil/AFP)

Rubriklistenbild: © Fleig/Imago Images/Eibner-Pressefoto

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