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Manche Medikamente für an Blutkrebs Erkrankte können die Wirkung der Impfung negativ beeinflussen. (Symbolbild)
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Manche Medikamente für an Blutkrebs Erkrankte können die Wirkung der Impfung negativ beeinflussen. (Symbolbild)

Medizin

Corona und Krebs

  • Pamela Dörhöfer
    VonPamela Dörhöfer
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Corona-Impfstoffe: Manche Medikamente für an Blutkrebs Erkrankte können die Wirkung der Impfung gegen Corona negativ beeinflussen. Es werden eventuell Antikörper gehemmt.

Einige Therapeutika zur Behandlung von Leukämien und Lymphomen können die Schutzwirkung einer Impfung gegen Covid-19 beeinträchtigen. Das berichtet das „Ärzteblatt“ mit Verweis auf eine in „Lancet Haematology“ erschienene Studie: Bei mehr als 300 Personen zwischen 18 und 60 Jahren mit hämatologischen (das Blut betreffenden) Krebserkrankungen hatte man die Antikörperreaktion auf die Impfung untersucht und mit den Werten einer Kontrollgruppe gesunder Menschen verglichen.

Es stellte sich heraus, dass die Antikörperkonzentration „gleich Null“ war, wenn jemand mit Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitoren behandelt wurde, die ein Enzym hemmen, das von den zu den weißen Blutkörperchen zählenden B-Zellen gebildet wird. Auch Kranke, die mit Ruxolitinib (hemmt das Enzym Januskinase) oder mit Venetoclax (Bcl-2-Hemmer) behandelt wurden oder eine Antikörpertherapie mit Rituximab bekamen, sollen kaum IgG-Antikörper produziert haben, Günstiger fielen dagegen die Ergebnisse bei denen aus, die mit Tyrosinkinase-Inhibitoren therapiert wurden, die die Aktivität von Enzymen aus der Gruppe der Tyrosinkinasen hemmen.

Krebskranke haben ein erhöhtes Risiko für schwere Covid-Verläufe. In besonderem Maße gilt das für Menschen mit Lymphomen und Leukämien, unter anderem, weil die Krebszellen die gesunde Immunzellen verdrängen.

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