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June 24, 2021, Ipiales, Narino, Colombia: Jemand zieht eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca auf
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Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca soll eine höhere Wirksamkeit haben, wenn der Zeitraum zwischen Erst- und Zweitimpfung größer ist (Symbolbild).

Studie

Besserer Corona-Schutz: Zeitraum zwischen Erst- und Zweitimpfung mit Astrazeneca ausdehnen?

Den Corona-Impfstoff erforschen, die Pandemie bekämpfen: Eine Studie legt nahe, dass Astrazeneca-Impfungen wirkungsvoller sind, wenn sie weiter auseinander liegen.

Frankfurt - Wie kann man die Immunität gegen das Coronavirus Sars-Cov-2 verbessern? Ein größerer Zeitabstand zwischen der Erst- und Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca soll das möglich machen. Das ergab nun eine Studie der Universität Oxford (England, Großbritannien).

Die weltweit durchgeführten Studien zu den verschiedenen Corona-Impfstoffen sollen dabei helfen, die Pandemie weiter zu bekämpfen und die Menschen bestmöglich medizinisch zu versorgen. Die Studie der Universität Oxford lenkte den Blick der Öffentlichkeit nun erneut auf Astrazeneca.

Immunität gegen Corona durch verzögerte Zweitimpfung mit Astrazeneca stärken

Zuletzt hatte der Impfstoff des Unternehmens eher für negative Schlagzeilen gesorgt. Auch innerhalb der deutschen Bevölkerung hat er einen schlechten Ruf. Grund ist die Möglichkeit, dass sich Blutgerinnsel bilden können. Laut der Oxford-Studie gilt der Impfstoff aber als allgemein „gut verträglich“. Viele Impfzentren bieten darum Sonderimpftage mit dem Astrazeneca-Impfstoff an.

Die Forschenden der Universität Oxford fanden heraus, dass der zeitliche Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca noch weiter vergrößert werden kann - und sollte. Denn ein Zeitabstand von mehreren Monaten würde die Immunität gegen das Coronavirus steigern. Das berichtet auch die Agence France-Presse (afp).

BezeichnungCorona
VirusSars-Cov-2
InfektionskrankheitCovid-19

Astrazeneca: Corona-Studie legt größeren Zeitabstand zwischen Erst- und Zweitimpfung nahe

Die am Montag (28.06.2021) veröffentlichte Studie legt nahe, dass die Immunreaktion deutlich ansteigt, wenn zwischen den beiden Impfungen bis zu 45 Wochen liegen. Die Universität Oxford war auch an der Entstehung des Vakzins beteiligt. Mit einer dritten Impfung etwa sechs Monate später könnte man erneut einen „erheblichen Anstieg“ an Antikörpern erreichen. Dieser würde die Immunreaktion anregen und auch bei Corona-Virusvarianten wirken.

Andrew Pollard sprach davon, dass Länder nun mit Erleichterung statt Sorge reagieren könnten, wenn ihre Impfkampagnen mit Verzögerungen zu kämpfen hätten. Der Leiter der Oxford Vaccine Group erklärte, die Reaktion auf die zweite Impfung sei auch nach zehn Monaten nach der Erstimpfung ausgezeichnet. Die Ergebnisse der Studie seien jedoch nur vorveröffentlicht und müssten noch durch andere Forschende geprüft werden. Das berichtet die afp.

Corona-Impfung mit Astrazeneca: Dritte Dosis für Immunität und gegen Virusvarianten

Sollte „eine dritte Dosis benötigt werden“, seien die Ergebnisse der Studie als Ermutigung zu verstehen. Das sagte Teresa Lambe. Lambe ist die Hauptautorin der Oxford-Studie. Noch sei nicht klar, inwieweit eine dritte Impfdosis in der Pandemie eingesetzt werden könnte. Sie könnte sowohl der geringer werdenden Immunität dienen als auch gegen die Virusvarianten eingesetzt werden. (jey/afp)

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