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Pandemie

Corona-Fallzahlen in Deutschland: RKI meldet die höchsten Neuinfektionen an einem Sonntag

Wie das RKI mitteilt, sind die Corona-Neuinfektionen in Deutschland auch am Sonntag stark angestiegen. Auch werden mehr als 300 neue Todesfälle gemeldet.

  • Die zweite Corona-Welle hat Deutschland noch immer fest im Griff.
  • Wie entwickeln sich die Corona-Neuinfektionen in der kalten Jahreszeit?
  • Das RKI meldet die aktuellen Fallzahlen der Corona-Neuinfektionen und Todesfälle.

Berlin - Die Corona-Neuinfektionen sind in Deutschland auch am Sonntag (13.12.2020) weiterhin sehr hoch. Binnen eines Tages haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 20.200 neue Ansteckungsfälle mit dem Coronavirus übermittelt. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor. Es ist die höchste Zahl an Corona-Neuinfektion, die an einem Sonntag gemeldet wurde. Der Höchststand war am Freitag (11.12.2020) mit 29.875 gemeldeten Fällen erreicht worden. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Am vergangenen Sonntag hatte die Zahl bei 17.767 gelegen.

Fallzahlen vom 13. Dezember (Sonntag)20.200 Corona-Neuinfektionen321 Todesfälle
Fallzahlen vom 12. Dezember (Samstag)28.438 Corona-Neuinfektionen496 Todesfälle
Fallzahlen vom 11. Dezember (Freitag)29.875 Corona-Neuinfektionen598 Todesfälle
Fallzahlen vom 10. Dezember (Donnerstag)23.679 Corona-Neuinfektionen440 Todesfälle
Fallzahlen vom 9. Dezember (Mittwoch) 20.815 Corona-Neuinfektionen590 Todesfälle
Fallzahlen vom 8. Dezember (Dienstag)14.054 Corona-Neuinfektionen423 Todesfälle
Fallzahlen vom 7. Dezember (Montag)12.332 Corona-Neuinfektionen147 Todesfälle
Fallzahlen vom 6. Dezember (Sonntag)17.767 Corona-Neuinfektionen255 Todesfälle
Fallzahlen vom 5. Dezember (Samstag)23.300 Corona-Neuinfektionen483 Todesfälle
Fallzahlen vom 4. Dezember (Freitag)23.449 Corona-Neuinfektionen432 Todesfälle
Fallzahlen vom 3. Dezember (Donnerstag)22.268 Corona-Neuinfektionen479 Todesfälle
Fallzahlen vom 2. Dezember (Mittwoch)17.270 Corona-Neuinfektionen487 Todesfälle

Corona-Fallzahlen und Neuinfektionen: RKI meldet 321 weitere Todesfälle

Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages zudem 321 neue Todesfälle. Der bisherige Höchstwert von 598 Toten war ebenfalls am Freitag erreicht worden. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 21.787.

Insgesamt zählt das RKI seit Beginn der Corona-Pandemie 1.320.716 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 13.12.2020, 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 967.900 Menschen inzwischen genesen. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 1,11 (Vortag: 1,03).

Die Corona-Fallzahlen und Neuinfektionen laut RKI vom Samstag, dem 12. Dezember 2020

Berlin - In Deutschland grassiert noch immer das Coronavirus. Binnen eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 28.438 Corona-Neuinfektionen übermittelt. Der Höchststand war am Freitag (11.12.2020) mit 29.875 gemeldeten Fällen erreicht worden. Insgesamt zählt das Robert Koch-Institut seit Beginn der Pandemie 1.300.516 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 12.12.2020, 00.00 Uhr).

Corona-Fallzahlen: RKI meldet 496 Todesfälle – R-Wert wieder gestiegen

Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages zudem 496 neue Todesfälle. Der bisherige Höchstwert von 598 Toten war ebenfalls am Freitag erreicht worden. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 21 466. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 1,11 (Vortag: 1,03). 

Wieder viele Corona-Neuinfektionen in Deutschland. Das RKI hat die aktuellen Fallzahlen veröffentlicht (Symbolbild).

Corona-Fallzahlen: RKI meldet neue Höchstwerte bei Todesfällen und Neuinfektionen

Rekordwerte sowohl bei den Corona-bezogenen Todesfällen als auch bei den Neuinfektionen in Deutschland: Die Zahl der gemeldeten Infektionen stieg binnen 24 Stunden sprunghaft an. Eine Sprecherin des Robert Koch-Instituts sagte zu dem drastischen Anstieg der Neuinfektionen, grundsätzlich seien Zahlen einzelner Tage nicht geeignet, um daraus eine Entwicklung abzulesen. Das RKI führe täglich die Meldedaten aus den Ländern zusammen, und dabei könne es zu Abweichungen kommen, etwa weil einzelne Länder Zahlen verzögert meldeten.

Die Sprecherin betonte, es komme vor allem auf die 7-Tage-Inzidenz an, die die gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen abbildet. Diesen Wert bezifferte das RKI am Freitag mit 156 - ebenfalls ein Höchststand. Zu Beginn des Teil-Lockdowns im November waren es um die 120 gewesen.

Allerdings unterscheidet sich die Inzidenz zwischen einzelnen Bundesländern erheblich. Mit nun 313 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat Sachsen den höchsten Wert - vor Thüringen (195) und Bayern (188). Die niedrigsten Werte haben Schleswig-Holstein (68), Mecklenburg-Vorpommern (71) und Niedersachsen (79). Die höchsten 7-Tage-Inzidenzen unter den Landkreisen hatten demnach am Freitag Regen in Bayern mit 575 und Bautzen in Sachsen mit 515.

So viel Corona-Tote wie nie in Deutschland und die Zahl der Neuinfektionen steigt.

Die Corona-Fallzahlen und Neuinfektionen laut RKI vom Freitag, dem 11. Dezember 2020

Berlin - Die aktuellen Fallzahlen des RKI für Freitag (11. Dezember) liegen vor. Die Zahl der binnen eines Tages an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Corona-Neuinfektionen und die Todesfälle haben einen Höchststand erreicht. Die Gesundheitsämter übermittelten binnen 24 Stunden 29 875 Neuinfektionen, wie aus Zahlen vom Freitagmorgen hervorgeht. Das sind über 6000 mehr als am Vortag, als mit 23 679 Fällen ebenfalls ein Rekord erreicht worden war. Außerdem meldete das RKI am Freitag mit 598 neuen Todesfällen den zweiten Höchstwert binnen kurzer Zeit. Der bisher höchste Tagesstand von 590 Toten war am Mittwoch erreicht worden.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 20 970.

Insgesamt zählt das RKI seit Beginn der Pandemie 1 272 078 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 10.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 942 100 Menschen inzwischen genesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstag bei 1,03 (Vortag: 0,99). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 103 weitere Menschen anstecken. Der Wert schwankt seit einigen Wochen um 1 herum und bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Die Corona-Fallzahlen: Krisensituation in den Kliniken

Nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden am Donnerstag 4339 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt. 58 Prozent von ihnen wurden invasiv beatmet. „Wir haben jetzt eine wirkliche Krisensituation“, sagte Divi-Präsident Uwe Janssens der Deutschen Presse-Agentur. Er sei enttäuscht, dass es überhaupt zur jetzigen Lage kommen musste. „Die Warnungen waren ja schon lange da.“

Für ganz Deutschland gab das Robert Koch-Institut am Donnerstag einen neuen Höchstwert von 149 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen an. Zu Beginn des Teil-Lockdowns im November waren es um die 120 gewesen. Bund und Länder wollen erreichen, dass es weniger als 50 werden - dann könnten Gesundheitsämter Infektionsketten wieder nachverfolgen.

Beim Infektionsgeschehen gibt es in den Bundesländern jedoch große Unterschiede: Mit 310 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hatte Sachsen am Donnerstag den mit Abstand höchsten Wert, gefolgt von Thüringen (192) und Bayern (186). Die niedrigsten Werte hatten Schleswig-Holstein (59), Mecklenburg-Vorpommern (66) und Niedersachsen (79).

Die Corona-Fallzahlen und Neuinfektionen laut RKI vom Donnerstag, dem 10. Dezember 2020

Berlin - Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Deutschland einen Höchststand erreicht. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 23 679 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden, wie aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervorgeht. Der bisherige Rekordwert war am 20. November mit 23 648 gemeldeten Fällen erreicht worden. In der Vorwoche waren es am Donnerstag 22 046 neue Fälle. Die Zahl der Todesfälle stieg über die Marke von 20 000. Das RKI verzeichnete am Donnerstag 440 neue Todesfälle binnen eines Tages. Am Vortag war mit 590 Toten ein Höchstwert gemeldet worden.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 20 372.

Insgesamt zählt das RKI seit Beginn der Pandemie 1 242 203 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 10.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 922 100 Menschen inzwischen genesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,99 (Vortag: 1,02). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 99 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Die Corona-Fallzahlen und Neuinfektionen laut RKI vom Mittwoch, dem 09. Dezember 2020

Die Zahl der binnen 24 Stunden gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist sprunghaft angestiegen und hat einen neuen Höchststand erreicht. Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 590 neue Todesfälle innerhalb eines Tages, wie aus den RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen hervorgeht. Das sind über 100 Fälle mehr als beim bisherigen Höchststand von 487 Toten vom vergangenen Mittwoch. Insgesamt wurden binnen 24 Stunden 20 815 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Am Mittwoch in der Vorwoche lag der Wert noch bei 17 270. Den bisher höchsten Tageswert gab es am 20. November mit 23 648 Fällen.

Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg am Mittwoch auf 19 932.

Für ganz Deutschland gab das RKI außerdem einen neuen Höchstwert von 149,1 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen an. Zu Beginn des Teil-Lockdowns im November waren es um die 120 gewesen. Bund und Länder wollen erreichen, dass es weniger als 50 werden - so könnten Gesundheitsämter Infektionsketten wieder nachverfolgen.

Das RKI zählt in Deutschland seit Beginn der Pandemie 1 218 524 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 (Stand: 09.12, 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 902 100 Menschen inzwischen genesen.

Corona-Schnelltest unter Arztaufsicht in Berlin.

Die Corona-Fallzahlen und Neuinfektionen laut RKI vom Dienstag, dem 08. Dezember 2020

Die Corona-Neuinfektionen in Deutschland bleiben trotz der Schließung zahlreicher Einrichtungen weiter auf hohem Niveau. Beim Infektionsgeschehen gibt es in den Bundesländern weiterhin große Unterschiede. Mit 319 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat Sachsen mit Abstand den höchsten Wert, gefolgt von Thüringen (183) und Bayern (177). Die niedrigsten Werte haben demnach Mecklenburg-Vorpommern (52), Schleswig-Holstein (54) und Niedersachsen (76).

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt in Deutschland auf hohem Niveau. Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 14.054 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet, wie aus Zahlen des RKI vom Dienstagmorgen hervorgeht. In der Vorwoche waren es am Dienstag 13.604 neue Fälle. Der bisherige Höchststand war am 20. November mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Binnen eines Tages sind außerdem 423 neue Todesfälle gemeldet worden. In der Vorwoche lag dieser Wert noch bei 388.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen erwartet wurde. Der bisherige Höchststand von 487 gemeldeten Todesfällen binnen eines Tages wurde am vergangenen Mittwoch erreicht. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 19.342.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.197.709 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 08.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 881.800 Menschen inzwischen genesen. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 1,06 (Vortag: 1,10). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 106 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Corona-Neuinfektionen: Kurve steigt wieder – Sieben-Tage-Inzidenz erreicht Höchstwert

+++17:39 Uhr: Bund und Länder streben einen Schwellenwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern pro Woche an. Doch davon ist Deutschland derart weit entfernt. Wie die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen, hat die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz jetzt einen neuen Höchstwert von 145,9 erreicht.  Bis zu einer Inzidenz von 50 gilt die Lage behördlicherseits als beherrschbar, darüber hinaus sind Gesundheitsämter nicht mehr in der Lage, Infektionsketten nachzuvollziehen.

Am Sonntagabend ist Schleswig-Holstein als letztes Bundesland in Deutschland in der aktuellen Infektionswelle zum Corona-Risikogebiet geworden. In den vergangenen sieben Tagen kamen auf 100.000 Einwohner im Schnitt 51,6 Infektionen, wie die Landesregierung mitteilte. Am Sonntagnachmittag hatte bereits Mecklenburg-Vorpommern den Warnwert überschritten. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind die Bundesländer mit den geringsten Infektionszahlen.

Die Corona-Fallzahlen und Neuinfektionen laut RKI vom Montag, dem 07. Dezember 2020

Berlin - Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt auf hohem Niveau, auch wenn die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) zum Wochenstart wieder vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet haben. Innerhalb eines Tages wurden 12 332 neue Fälle übermittelt, wie das RKI am Montagmorgen bekanntgab. Das sind über 1000 Fälle mehr als am vergangenen Montag, als die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen bei 11 168 lag. Der bisherige Rekord war am 20. November mit 23 648 Fällen erreicht worden. An Sonntagen und Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten zudem 147 neue Todesfälle binnen 24 Stunden. Vor genau einer Woche hatte dieser Wert bei 125 gelegen. Der bisherige Höchststand von 487 Todesfällen war am vergangenen Mittwoch erreicht worden. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 18 919.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1 183 655 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 07.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 863 300 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 1,10 (Vortag: 1,10). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 110 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. (red mit Agenturen)

Rubriklistenbild: © Angelika Warmuth/dpa

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