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Neues Corona-Medikament gegen Covid-19
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Eine Corona-Patientin liegt auf der Intensivstation. Das neu zugelassene Medikament könnte ihren Covid-19-Verlauf mildern. (Archivfoto)

Wissenschaft

Neues Corona-Medikament senkt das Sterberisiko bei Covid-19 rapide

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Die europäische Arzneimittelbehörde lässt ein neues Medikament gegen Covid-19 zu: Studienergebnisse sind Grund zur Hoffnung.

Amsterdam – In der Europäischen Union wurde ein weiteres Corona-Medikament zugelassen. Das teilte die europäische Arzneimittelbehörde EMA am Montag (06.12.2021) mit. Dabei handelt es sich um das Mittel „Tocilizumab“. Es eignet sich demnach für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit schwerem Covid-19-Verlauf.

Die EMA empfahl die Anwendung des Corona-Medikaments aus der Gruppe der monoklonalen Antikörper bei Covid-19-Patienten, die zusätzlich mit Sauerstoff versorgt werden und sogenannte systemische Steroidtherapien erhalten. Die EU-Kommission muss nun die Empfehlung der EMA billigen. Dabei handelt es sich um eine Formalie.

Corona-Medikament in EU zugelassen

Grundlage der EMA-Entscheidung war eine Studie, an welcher mehr als 4000 Menschen teilnahmen. Laut den Angaben der Forscherinnen und Forscher habe die Untersuchung gezeigt, dass „Tocilizumab“ das Sterberisiko von schwer an Covid-19 erkrankten Menschen reduziere, wie die EU-Behörde erklärte. Teil der Erkenntnisse war unter anderem, dass die betroffenen Patientinnen und Patienten ihren Krankenhausaufenthalt auf diese Weise teils massiv verkürzen konnten.

Die EU-Behörde fügte hinzu, dass das Medikament „Tocilizumab“ lediglich in Kombination mit Corticosteroiden diese Wirkung entfalte. Dabei handelt es sich spezielle Hormone. Das zur Behandlung erwachsener und minderjähriger Arthritis-Patienten zugelassene Mittel „Tocilizumab“ wird intravenös oder per Spritze verabreicht.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO und die USA empfehlen die Anwendung von „Tocilizumab“ bei besonders schwer erkrankten Corona-Patienten schon länger. Tocilizumab wird in Europa von Roche unter dem Namen „RoActemra“ vertrieben. (tu/AFP)

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