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Coronavirus
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Manche Post-Covid-Beschwerden können sich lange halten.(Archivbild)

Folgen der Erkrankung

Corona und die Folgen: „Post-Covid-Syndrom“ selbst bei mildem Verlauf

  • Pamela Dörhöfer
    VonPamela Dörhöfer
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Studie der Uniklinik Köln zum „Post-Covid-Syndrom“: Die meisten erholen sich, aber bei manchen dauert es Monate.

Köln - Während manche Symptome wie Husten oder Fieber nach einer mild verlaufenden Erkrankung an Covid-19 in der Regel zügig verschwinden, können sich andere Beschwerden auch soäter noch hartnäckig halten. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Fachjournal Lancet Regional Health – Europe veröffentlichte Studie der Uniklinik Köln, die sich gezielt mit Patientinnen und Patienten beschäftigte, die nicht schwer an Covid erkrankt waren.

Die meisten der Patientinnen und Patienten haben sich schnell erholt, aber mehr als jeder/jede Vierte klagte auch noch vier Monate nach Ende der akuten Covid-Erkrankung über Beschwerden. 12,7 Prozent fühlten sich auch nach sieben Monaten noch nicht vollständig wieder gesund.

Post-Covid: Beschwerden nach Ende der Corona-Erkrankung

Die Studie basiert auf den Angaben von insgesamt 958 Frauen und Männern, die ab dem April des Jahres 2020 eine Genesenen-Spezialsprechstunde der Uniklinik Köln besucht hatten. Das Durchschnittsalter der Personen lag bei 43 Jahren, 53,5 Prozent waren Frauen, 46,5 Prozent Männer. 23,7 Prozent litten an Vorerkrankungen, wobei Bluthochdruck am häufigsten vertreten war.

Von diesen Menschen waren 28 zuvor wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt worden, der Rest hatte sich zu Hause auskuriert. Nach dem ersten Termin in der Spezialambulanz wurden alle nach etwa vier und sieben Monaten erneut eingeladen. Den ersten Folgetermin nahmen 442 Patientinnen und Patienten wahr, den zweiten noch 353.

Post-Covid: Kurzatmigkeit, Geruchs- und Geschmackssinn gestört

Vier Monate nach der Corona-Infektion klagten 8,6 Prozent der 442 erschienenen Patientinnen und Patienten über Kurzatmigkeit, bei 12,4 Prozent war der Geruchssinn und bei 11,1 Prozent der Geschmackssinn gestört. 9,7 Prozent fühlten sich müde. Nach sieben Monaten hatten 353 Patientinnen und Patienten noch 13,6 Prozent mit Kurzatmigkeit zu kämpfen, 14,7 Prozent konnten nicht gut riechen, elf Prozent nicht gut schmecken.

Auch Kopfschmerzen, kreisrunder Haarausfall und Durchfall traten bei einigen nach einer Covid-Erkrankung auf, aber nur im einstelligen Prozentbereich. Die Forschenden beobachteten außerdem, dass Patientinnen und Patienten, die während der Erkrankung unter Durchfall litten, ein höheres Risiko für Post-Covid-Beschwerden hatten. (Pamela Dörhöfer)

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