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Schwanger in der Corona-Krise
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Laut RKI sei das ein „ermutigendes Zeichen“. (Archivfoto)

Coronavirus

Corona: Infizierte schwangere Frauen geben Antikörper an Babys weiter

  • Tobias Utz
    vonTobias Utz
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Welche Konsequenzen hat eine Impfung für Schwangere? Das untersucht eine Studie. Das RKI erklärt derweil, dass Antikörper an Ungeborene weitergegeben werden.

  • Eine Corona-Studie soll zeigen, welchen Einfluss der Impfstoff auf Schwangere hat. Die Impfstoff-Hersteller Biontech und Pfizer betonen, dass schwangere Frauen eine Risikogruppe darstellen.
  • Doch nicht nur die werdenden Mütter stehen im Fokus – auch die ungeborenen Kinder.
  • Indes verkündete das RKI, dass infizierte Mütter Antikörper an Babys weitergeben.

Update vom 26.02.2021, 12.00 Uhr: Mit dem Coronavirus infizierte schwangere Frauen übertragen Antikörper auf ihre Babys. Das gab Lothar Wieler, Chef des Robert Koch-Instituts, am Freitag auf einer Pressekonferenz bekannt.

Die Babys seien gesund, stellte er fest. Er sprach von einem „ermutigenden Zeichen“ im Kampf gegen die Pandemie, in welchem es darum gehe, „Herdenimmunität“ zu erreichen, so RKI-Chef Wieler in Berlin. Alle weiteren Aussagen von Lothar Wieler und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der Zusammenfassung.

Erstmeldung vom 19.02.2021, 11.00 Uhr: Mainz/New York – Biontech und Pfizer, Hersteller eines Corona-Impfstoffs, starten eine Studie zum Einsatz des Mittels bei schwangeren Frauen. Konkret soll es dabei um die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Impfstoffs gehen. Insbesondere der Aspekt der Nebenwirkungen für Schwangere spielt dabei eine Rolle.

Die Studie soll eine Lücke füllen, welche offenbar dafür verantwortlich ist, dass schwangere Frauen und Kinder bei den bisherigen Impfempfehlungen außen vor gelassen wurden. Als Begründung für diesen Schritt war vermehrt zu hören, dass die Datenlage zu schlecht sei. „Unser Ziel ist es, einen breiten Zugang zu unserem hochwirksamen Covid-19-Impfstoff zu ermöglichen“, sagt Özlem Türeci, Mitgründerin von Biontech. Da derzeit die Impfkampagne anlaufe, sei es an der Zeit die Thematik auf weitere durch Sars-CoV-2 besonders gefährdete Gruppen in der Bevölkerung auszuweiten. „So können möglicherweise sowohl schwangere Frauen selbst als auch zukünftige Generationen geschützt werden“, so die Forscherin. „Schwangere Frauen haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen und einen schweren Covid-19-Verlauf“, erklärt William Gruber, verantwortlich für klinische Studien bei Hersteller Pfizer.

Corona-Impfstoff-Studie – Schwangere Frauen sind eine Risikogruppe

Die Hersteller Biontech und Pfizer wollen ihren Corona-Impfstoff an insgesamt 4000 Frauen, die schwanger, gesund und mindestens 18 Jahre alt sind, testen. Zwischen der 24. und der 34. Schwangerschaftswoche soll geimpft werden, heißt es in einer Mitteilung. Anschließend sollen die Frauen bis zu zehn Monate lang durch ein Forscherteam beobachtet werden. Zentraler Aspekt der Studie soll auch die Übertragung von Antikörpern, die möglicherweise eine Schutzfunktion gegen das Coronavirus entfalten, auf Säuglinge sein.

Die Corona-Studie von Biontech/Pfizer soll die Wirksamkeit des Impfstoffs bei schwangeren Frauen untersucht. (Archivfoto)

Dieses Forschungsfeld haben ebenfalls Fachleute aus Frankreich im Sommer 2020 untersucht. Das Team stellte erstmals eine Corona-Infektion eines ungeborenen Kindes fest. (tu)

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