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Ein Junge lässt sich gegen das Coronavirus impfen.
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Corona-Impfungen bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren führen nur sehr selten zu schweren Nebenwirkungen. (Symbolfoto)

US-Studie

Corona-Impfung bei Kindern: Kaum schwere Nebenwirkungen bei Fünf- bis Elfjährigen

  • VonMax Schäfer
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Kinder bekommen nach einer Corona-Impfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer kaum schwere Nebenwirkungen. Das zeigt eine Auswertung von 8,7 Millionen Impfungen in den USA.

Atlanta – Corona-Impfungen mit dem Biontech-Impfstoff haben bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren kaum schwere Nebenwirkungen. Das berichtet die Gesundheitsbehörde CDC in den USA. Grundlage ist die Auswertung von Impfnebenwirkungen, die über das System Vaers gemeldet wurden. Das Vakzin von Biontech/Pfizer ist in den USA – wie in Deutschland auch – der einzige Impfstoff, der für Kinder zugelassen ist. Neue Nebenwirkungen, die bei Erwachsenen noch nicht beobachtet wurden, gab es bei Kindern nicht.

Nebenwirkungen der Corona-Impfung bei Kindern: Größtenteils leichte Reaktionen

In den USA wurden im Zeitraum vom 3. November bis zum 19. Dezember 2021 etwa 8,7 Millionen Dosen an Kinder zwischen fünf und elf Jahren verimpft. Nur bei zwölf Kindern sei nach der Corona-Impfung eine Herzmuskelentzündung als Nebenwirkung diagnostiziert worden. Keines der Kinder musste deshalb im Krankenhaus behandelt werden. Bei acht Kindern war die Entzündung laut CDC-Bericht im Erhebungszeitraum bereits geheilt.

98 Prozent der gemeldeten Nebenwirkungen der Corona-Impfung bei Kindern seien leichte Reaktionen gewesen, berichtet das CDC in der am 5. Januar 2022 veröffentlichten Auswertung. Die häufigsten schweren Nebenwirkungen seien Fieber und Erbrechen gewesen. Ins Krankenhaus mussten 16 Kinder. Zwei Mädchen im Alter von fünf und sechs Jahren starben nach der Corona-Impfung. Ein Zusammenhang mit der Impfung konnte jedoch nicht bestätigt werden. Sie hatten laut CDC schwere Vorerkrankungen.

Corona-Impfung bei Kindern und Jugendlichen: Schwere Nebenwirkungen sind äußerst selten

Das CDC wertete außerdem Berichte über Nebenwirkungen der Corona-Impfung bei Kindern und Jugendlichen zwischen zwölf und 15 Jahren aus. Im Zeitraum vom 12. Mai bis zum 19. Dezember 2021 wurden in den USA dabei 18,7 Millionen Dosen verimpft. 92 Prozent der gemeldeten Nebenwirkungen waren dabei leichte Impfreaktionen. Eine Herzmuskelentzündung wurde dabei bei 265 Kindern und Jugendlichen diagnostiziert. 251 mussten im Krankenhaus behandelt werden. Über 90 Prozent der Fälle von Herzmuskelentzündungen nach einer Corona-Impfung bei 12- bis 15-Jährigen traten bei Jungen auf.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zeigte sich erfreut über die Auswertung der Forschenden in den USA. Auf Twitter teilte der SPD-Politiker das Studienergebnis zu den Nebenwirkungen der Corona-Impfungen bei Kindern und sprach von einer guten Nachricht. (Max Schäfer)

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