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Corona-Impfstoff von Curevac
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Die Zulassung des Curevac-Impfstoffs dauert offenbar doch länger als zunächst erhofft. (Archivfoto)

mRNA-Impfstoff

Corona: Curevac-Impfstoff lässt auf sich warten – verspricht dafür einige Vorteile

Der Corona-Impfstoff des Tübinger Biotech-Unternehmens CureVac steht in den Startlöchern und punktet durch Temperaturstabilität und Natürlichkeit.

Frankfurt – Im Juni soll mit dem Vakzin, „CVnCOV“, des Tübinger Biotech-Unternehmens CureVac bereits der nächste Impfstoff im Kampf gegen das Coronavirus in der EU an den Start gehen. Das Unternehmen baute laut eigener Angaben zuvor ein europäisches Netzwerk zur Herstellung seiner Impfdosen auf – bekannte Kooperationspartner sind dabei unter anderem Bayer, Fareva, Rentschler sowie Wacker.

Das Präparat basiert, ähnlich wie die Corona-Impfstoffe Biontech und Moderna, auf dem Botenstoff mRNA, der als Grundbaustein für die Herstellung von Protein im Körper dient. Mithilfe der umprogrammierten mRNA wird dabei das sogenannte „Spike-Protein“ des Coronavirus hergestellt, welches nach der Injektion im Körper zur Aktivierung des Immunsystems sowie der Bildung von Antikörpern und T-Zellen führt. Damit imitiert der Impfstoff von CureVac den Verlauf einer gewöhnlichen Virus-Infektion, mit deren Hilfe das natürliche Abwehrsystem des menschlichen Körpers aktiviert wird. Dadurch soll das Immunsystem im Ernstfall einer tatsächlichen Infektion mit dem Coronavirus in der Lage sein, den Eindringling frühzeitig zu erkennen und erfolgreich zu bekämpfen. 

 CureVac setzt auf natürliche mRNA und verbesserte Temperaturstabilität im Kampf gegen Corona

Durch die Verwendung von nicht künstlich modifizierter mRNA im Herstellungsprozess, wird laut Unternehmensangaben eine erhöhte Induktion der Abwehrkräfte möglich. Das Präparat bleibt laut CureVac im Gegensatz zu anderen Corona-Impfstoffen zudem auch bei gewöhnlichen Temperaturen von bis zu +5 Grad für bis zu drei Monate stabil – bei Raumtemperatur sind es dagegen bis zu 24 Stunden im gebrauchsfertigen Zustand als Impfstoff. Dadurch würde CVnCOV entscheidende Vorteile in den Bereichen Transport und Lagerung bieten.

Der Impfstoff des Tübinger Biotech-Unternehmens CureVac lässt im Kampf gegen Corona noch auf sich warten - verspricht dafür allerdings einige Vorteile. (Archivfoto)

Fehlende finanzielle Mittel bremsten Entwicklung des Corona-Impfstoffs von CureVac

Trotzt des fast zeitgleichen Entwicklungs-Starts mit anderen bereits zugelassenen Präparaten, lässt CVnCOV bisher noch auf sich warten. CureVac Vorstandschef Franz-Werner Haas macht in einem Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“ unter anderem, finanzielle Probleme verantwortlich für die schleppende Entwicklung des hauseigenen Corona-Impfstoffs: „Wir hatten am Anfang nicht die Möglichkeiten, Zulieferer vorweg zu bezahlen und erforderliche Geräte sowie Materialien zu reservieren - sprich große Investitionen zu tätigen.“ CureVac selbst hofft daher auf eine Zulassung des Impfstoffs bis Ende Juni. (Jan Lucas Frenger)

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