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Beipackzettel des Impfstoffs

Corona-Impfstoff von Biontech: Diese Risiken und Nebenwirkungen sind bekannt

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer steht europaweit kurz vor der Zulassung. Jetzt sind auch die Risiken und Nebenwirkungen bekannt.

  • Deutschland wartet auf den Corona-Impfstoff.
  • Schon bald soll der Impfstoff von Biontech/Pfizer in der EU verfügbar sein.
  • Doch welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es? Ein Blick auf den Beipackzettel soll aufklären.

Update vom 27.12.2020, 23.00 Uhr: In Deutschland wurden die ersten Menschen bereits erfolgreich geimpft. Der Impfstoff stammt von den Herstellern Biontech und Pfizer.

Nun fordert allerdings ein Gesundheitsexperte eine höhere Vakzin-Produktion. Er sagt: „Uns läuft die Zeit davon.“ Bezüglich des Corona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer sind einige Risiken und Nebenwirkungen bekannt. Was auf dem Beipackzettel steht lesen Sie im Update vom 17.12.2020.

Update vom 18.12.2020, 06.00 Uhr: In der Corona-Krise liegt die große Hoffnung auf einem sehr wirksamen Impfstoff. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer steht beispielsweise kurz vor der Zulassung in Deutschland (siehe Update vom 17.12.2020).

Dosis des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer.

Dass es bei der Impfung zu teils extremen Nebenwirkungen kommen könnte, ist keinesfalls schlecht. Laut Angaben von zahlreichen Forschenden könnte dies auf ein funktionierendes Immunsystem verweisen. Das sagen Experti:innen zu den Risiken und Nebenwirkungen von möglichen Corona-Impfstoffen.

Möglicher Impfstart in Deutschland steht fest: Beginn in Pflegeheimen

Update vom 17.12.2020, 07.00 Uhr: Ein möglicher konkreter Starttermin für Impfungen steht jetzt fest. Die Bundesländer stellen sich auf einen Beginn am 27. Dezember ein, wie die zuständige Berliner Senatsverwaltung als Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz am Mittwochabend mitteilte.

Mit Blick auf Impfungen erklärte die Gesundheitsministerkonferenz der Länder, begonnen werden solle damit insbesondere in Pflegeheimen. Die Bundesregierung setzt auf eine europäische Zulassung für den ersten Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer noch kurz vor Weihnachten. Wie es aus Teilnehmerkreisen der Bund-Länder-Beratungen hieß, wird als Voraussetzung für einen Start am 27. Dezember eine Zulassung der EU-Kommission am 23. Dezember angenommen. Die konkreten Impfstoff-Chargen müssen auch noch vom bundeseigenen Paul-Ehrlich-Institut geprüft werden.

Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer: Risiken und Nebenwirkungen sind jetzt bekannt

Erstmeldung: Mainz - Politik und Forschung setzen viel Hoffnung auf den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer. Er gilt als sehr vielversprechend - unter anderem soll das Mittel eine sehr hohe Wirksamkeit aufweisen. In Großbritannien wird das Vakzin bereits verteilt. Auch in den USA wurde schon die erste Patientin damit geimpft.

Doch welche Risiken und Nebenwirkungen birgt eine Impfung damit? Die britische Regierung hat den Beipackzettel des Biontech/Pfizer-Produkts veröffentlicht. Das Wichtigste, das darauf steht, im kompakten Überblick:

  • Der Impfstoff kann Menschen ab einem Alter von 16 Jahren verabreicht werden.
  • Innerhalb von drei Wochen werden zwei Dosen injiziert.
  • Circa sieben Tage nach Verabreichung der zweiten Dosis setzt die Schutzwirkung ein, heißt es.
  • Einigen Personengruppen wird jedoch von der Impfung abgeraten: Schwangeren und Stillenden, Menschen mit Kinderwunsch für die nächsten beiden Monate, Allergiker.
  • Nebenwirkungen sind laut Angaben der Hersteller: Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost, Müdigkeit.

Corona-Impfstoff: Virologe mit Einschätzung zum Beipackzettel von Biontech/Pfizer

Friedemann Weber, Leiter des Institutes für Virologie an der Universität Gießen, ordnet die Angaben auf dem Beipackzettel ein: „Das, was in dem Beipackzettel drinsteht, ist nicht wirklich überraschend und in keinem Fall ein Grund zur Sorge. Es ist toll, dass es nach 20 Jahren Forschung an mRNA-Impfstoffen endlich ein mRNA-Vakzin bis zur Zulassung geschafft hat“, so Weber. Das berichtet „Focus Online“.

Dosis des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer.

Weber fügt hinzu, dass Biontech im Jahr 2021 untersuchen will, ob das Vakzin auch für Menschen unter 16 Jahren geeignet ist. Zudem merkt er an, dass eine zweifache Impfung in der Forschung als „Regelfall“ gelte. Eine Einfachimpfung reiche allerdings aus, so der Virologe aus Gießen.

Corona-Impfstoff: Verändert er die menschliche DNA?

Gerüchte, dass das Vakzin die DNA des Menschen verändern könne, verbannt er hingegen in das Reich der Märchen. Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer steht in Deutschland kurz vor der Zulassung. Die „EMA“ hat angekündigt, dass sogar eine Zulassung vor Weihnachten möglich sei.

Forschende haben zudem in Großbritannien eine neue Variante des Coronavirus entdeckt. Dabei mutiert ein spezielles Protein. (Tobias Utz)

Rubriklistenbild: © Chris Jackson

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