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mRNA-Impfstoffe

Herzmuskelentzündung nach Biontech-Impfung: WHO nennt neue Details zu Risiko

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Überwiegend junge Menschen haben nach der Corona-Impfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer Herzmuskelentzündungen erlitten. Die WHO ordnet das Risiko nun ein.

Genf/Frankfurt – Studien aus Israel hielten es für „wahrscheinlich“, auch Fachleute aus den USA äußerten sich dahingehend. Nun hat auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Stellung bezogen: Bestimmte Corona-Impfstoffe können Herzmuskelentzündungen zur Folge haben. Es handle sich um einen „wahrscheinlichen Zusammenhang“, teilte die WHO mit. Dieser sei jedoch „sehr selten“.

Wie bereits israelische Behörden berichteten, bestätigt auch die Weltgesundheitsorganisation, dass es sich vor allem um mRNA-Vakzine handle, die eine solche Reaktion des Körpers auslösen könnten. Die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna sind solche Impfstoffe.

Nun hat sich auch die WHO zu möglichen Herzmuskelentzündungen als Folge von Biontech-Impfungen geäußert.

Corona: Herzmuskelentzündung nach Biontech-Impfung – WHO äußert sich

„Die berichteten Fälle traten typischerweise innerhalb einiger Tage nach der Impfung auf, etwas häufiger bei jungen Männern und öfter nach der zweiten Impfung mit einem mRNA-Vakzin“, so die WHO-Verantwortlichen. Unabhängig davon, betonte der zuständige Ausschuss, dass die Vorteile von mRNA-Impfungen gegen das Coronavirus überwögen.

In den USA sind bislang Hunderte Fälle bekannt. Laut Angaben der Gesundheitsbehörde CDC wurde die Entzündung des Herzmuskels insbesondere bei Männern im Alter von unter 30 Jahren diagnostiziert.

Bezüglich des mRNA-Impfstoffs von Biontech/Pfizer wurde kürzlich eine Studie publik, die eine dritte Corona-Impfung mit dem Vakzin nahelegt. (tu/AFP)

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa

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