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Eine mikroskopische Aufnahme zeigt eine mit Sars-CoV-2 infizierte Zelle.
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Eine mit Sars-CoV-2 infizierte Zelle unter dem Mikroskop.

Corona

Corona-Folgen: Nichts schmecken, nichts riechen - Störungen halten oft lange an

  • Pamela Dörhöfer
    VonPamela Dörhöfer
    schließen

Die Probleme beim Riechen und Schmecken können nach überstandener Corona-Infektion noch viele Monate dauern.

  • Eine Infektion mit dem Coronavirus kann langfristige Folgen haben.
  • Gerade auch bei milden Verläufen können der Geruchs- und der Geschmackssinn arg leiden.
  • Corona-News: Alle Informationen finden Sie auf unserer Themenseite.

Frankfurt am Main - Nicht mehr gut riechen und schmecken zu können - das sind typische Symptome einer Erkrankung mit Covid-19 – auch oder sogar besonders häufig bei milden Verläufen. Wie nun das „Ärzteblatt“ berichtet, können deratige Sinnes-Störungen selbst nach überstandener Infektion noch mehr als fünf Monate lang anhalten.

Das Ergebnis einer entsprechenden Studie zum Coronavirus und seinen Auswirkungen hat ein Forschungsteam der Universität von Quebec (Kanada) bei der Jahrestagung der „American Academy of Neurology“ vorgestellt.

Infektion mit dem Coronavirus: Unklar, ob Riechen und Schmecken vollständig zurückkehren

Bei einer Umfrage unter 813 Menschen, die eine Erkrankung mit Covid-19 überstanden hatten, gaben insgesamt 71,3 Prozent der Beteiligten an, dass es während der akuten Corona-Erkrankung zu Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns gekommen sei. Laut dem Bericht im „Ärzteblatt“ soll am stärksten das Geruchsempfinden der betroffenen Personen gelitten haben.

Bei mehr als der Hälfte hatte sich diese Beeinträchtigung infolge der Erkrankung mit Covid-19 zum Zeitpunkt der Befragung noch nicht wieder gelegt. Ob das Riechen und Schmecken irgendwann nach überstandener Corona-Erkrankung vollständig zurückkehren, lässt sich nach Einschätzung des kanadischen Forschungsteams bislang noch nicht sagen.

Infektion mit dem Coronavirus: Warum es zu den Störungen kommt, ist nicht geklärt

Warum es bei Covid-19 so häufig zu diesen Störungen kommt, ist aber noch nicht geklärt. Einige Forscher:innen vermuten, dass das Virus über den Riechnerv von der Nasenschleimhaut ins Gehirn gelangt. (pam)

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