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Dahinter steckt einiges Kopfzerbrechen.
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Dahinter steckt einiges Kopfzerbrechen.

Nach Holperstart nachgebessert

Für Sanofi wird es ernst: EU wartet weiter auf Corona-Impfstoff

  • Pamela Dörhöfer
    VonPamela Dörhöfer
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Sanofi wollte einen eigenen Impfstoff gegen Corona entwickeln. Und scheiterte damit. Jetzt hat der Pharma-Riese nachgebessert. Sein Prestige steht auf dem Spiel – und feste Bestellungen.

Paris - Der Start war mehr als holprig: In der klinischen Phase-2-Studie erzielte der proteinbasierte Corona-Impfstoff des französischen Pharmariesen Sanofi keine ausreichende Wirksamkeit bei älteren Teilnehmerinnen oder Teilnehmern. Das Vakzin gegen das Coronavirus musste überarbeitet und die Studienphase auch wiederholt werden. Wertvolle Zeit ging verloren, Sanofi, einer der größten Pharmakonzerne der Welt, geriet in Rückstand, während die Konkurrenz von Biontech/Pfizer und andere reüssierten.

Corona-Impfstoff: Sanofi hofft auf Zulassung im vierten Quartal 2021

Ende Mai konnte dann endlich der erfolgreiche Abschluss der Phase-2-Studie vermeldet werden, derzufolge der Impfstoff mit dem Namen „Vidprevtyn“ ähnlich gut wirksam sein soll wie die mRNA-Vakzine. Die Phase-3-Studie läuft – und bei der Europäischen Arzneimittelbehörde Ema hat jetzt das schnelle „Rolling Review“-Verfahren begonnen, mit dem noch während der Studie die Zulassung geprüft wird. Bestätigen sich die positiven Ergebnisse, so hofft man bei Sanofi auf eine Zulassung in der Europäischen Union im vierten Quartal dieses Jahres. Die EU hatte im vergangenen Herbst bereits 300 Millionen Dosen des Impfstoffs geordert.

Sanofi setzt auf klassischen proteinbasierten Corona-Impfstoff

Sanofi
Gründung2004
SitzParis
LeitungPaul Hudson
Umsatz 36,04 Mrd. Euro (2020)

Wie der US-Hersteller Novavax, dessen Vakzin von der Ema ebenfalls geprüft wird, setzt Sanofi auf einen klassischen proteinbasierten Impfstoff. Anders als bei den in der EU bislang zugelassenen Impfstoffen wird dem Körper das – im Labor hergestellte – Viren-Eiweiß bereits fertig zugeführt. Proteinbasierte Vakzine gelten als gut verträglich, allerdings muss ihnen zur Wirkverstärkung ein Adjunvans zugesetzt werden, im Fall von „Vidprevtyn“ stammt es vom britischen Pharmakonzern Glaxo Smith Kline. (Pamela Dörhöfer)

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