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Corona

Corona-Impfungen: Wie man in den einzelnen Bundesländern einen Impftermin bekommt

  • Svenja Wallocha
    vonSvenja Wallocha
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Deutschland hat mit den Corona-Impfungen begonnen. Doch wie kommt man an einen Impftermin? Die Vergabe ist nicht in jedem Bundesland gleich. Ein Überblick.

  • Corona-Impfstart: In Deutschland können sich die ersten Bürgerinnen und Bürger impfen lassen.
  • Jedes Bundesland ist selbst für die Organisation der Impfung gegen Corona zuständig.
  • Ein Überblick, wie man in den Bundesländern an einen Impftermin kommt (Stand 07.01.2021).

Frankfurt/Berlin – In den Bundesländern sind die Corona-Impfungen angelaufen. Der Ablauf, wer zuerst geimpft wird, ist klar geregelt. Zunächst geht es darum Menschen zu impfen, die ein hohes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf haben, oder welche, die viel Zeit mit Risikopatient:innen verbringen.

So gehen die ersten Dosen des Impfstoffes unter anderem an Personen über 80 sowie an in Alten- und Pflegeheimen wohnende Menschen und deren Personal. Laut Bundesregierung ist eine Priorisierung notwendig, „weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen“. Die meisten Bürgerinnen und Bürger Deutschlands werden demnach noch etwas auf ihre Impfung warten müssen. Geplant ist allerdings, dass es bis spätestens Sommer 2021 ein Impfangebot für alle interessierten in Deutschland geben soll.

Corona-Impfung: Wie man in den Bundesländern zu einem Impftermin kommt

Da die Bundesländer ihre Impfzentren selbst betreiben, Termine vergeben und auch den Einsatz mobiler Impf-Teams selbst planen, sind die Abläufe nicht in ganz Deutschland gleich. Jedes Bundesland stellt jedoch Informationen und Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung. Impftermine werden nach der jeweiligen Reihenfolge der Prioritäten vergeben. Sprich: Zunächst können sich zum Beispiel über 80-Jährige, die nicht in einem Pflegeheim wohnen, um einen Impftermin kümmern. Das geht meist per Telefon, aber auch online.

Wichtig dabei ist, dass Personen warten, die nicht zu dieser Gruppe gehören. Zudem sollten sich einige Menschen mit bestimmten Erkrankungen vor einer Corona-Impfung genau informieren und Rücksprache mit ihrem Arzt halten. Da das Interesse an Impfterminen groß ist, sind die telefonischen Hotlines zudem schnell überlastet und Termine oft ausgebucht. Ob die Bundesländer bei diesem Ablauf der Organisationen bleiben oder es noch Änderungen geben wird, kann zudem noch nicht genau gesagt werden.

  • Höchste Priorität:
  • Über 80-Jährige, Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, Corona-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (vor allem Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.) (Quelle: bundesregierung.de)

Corona-Impfung: Kontaktaufnahme in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg kann man sich in den Impfzentren nur mit einem Termin impfen lassen. Das geht entweder telefonisch über die zentrale Telefonnummer 116 117 oder die zentrale Anmeldeplattform. „Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse beziehungsweise die Möglichkeit, eine SMS zu empfangen“, heißt es auf der Homepage des Bundeslandes.

Corona-Impfung in Hessen: So können Sie sich in den Impfzentren anmelden

In Hessen ist geplant, dass ab 19. Januar die ersten sechs regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt öffnen. Menschen aus der ersten Priorisierungsgruppe der Corona-Impfverordnung können sich ab dem 12. Januar dort für ihren persönlichen Impftermin anmelden. Zu dieser Gruppe zählen Männer und Frauen im Alter von über 80 Jahren. Auch hier erfolgt die telefonische Anmeldung über die Hotline 116 117 oder eine Onlineanmeldung über die Webseite impfterminservice.de.

Hessen will alle über 80-Jährigen im Land schriftlich über das Anmeldeverfahren für eine Corona-Schutzimpfung informieren. Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) kündigten zudem an, dass es auch ein Erfassungsverfahren für häusliche Impftermine geben solle. Wer sich über die Schutzimpfung in Hessen informieren möchte, kann auf das Informationsangebot unter corona.hessen.de oder auf die Webseite des Robert Koch-Instituts rki.de zurückgreifen.

In diesem Impfzentrum in Frankfurt soll ab Mitte Januar gegen Corona geimpft werden.

Corona-Impfung in Bayern: Termine im jeweiligen Impfzentrum

In Bayern können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an das jeweilige Impfzentrum zum Beispiel an ihrem Wohnsitz wenden. „Die Terminvergabe erfolgt über die direkte Telefonnummer des jeweiligen Impfzentrums. Nutzen Sie die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116 117. Darüber werden Sie an das für Sie zuständige Impfzentrum weitergeleitet“, heißt es auf der Homepage. Es gibt jedoch auch eine Postleitzahl-Suche. Eine Online-Anmeldung soll im Laufe des Januars 2021 verfügbar sein. 

Impfen in Rheinland-Pfalz: Anmeldung telefonisch und online

Unter der Telefonnummer 0800/5758100 können die Termine in den Impfzentren in Rheinland-Pfalz vereinbart werden. Zudem über die Internetseite www.impftermin.rlp.de

Sachsen-Anhalt: So erhalten Sie einen Termin im Impfzentrum

Auch in Sachsen-Anhalt sind alle Impfzentren in den Landkreisen und kreisfreien Städten arbeitsbereit. Termine könnten unter der zentralen Rufnummer 116 117 oder online gebucht werden. Ab 11. Januar sollen die ersten Termine in den Impfzentren angeboten werden.

Bürger:innen von Berlin erhalten Einladung zu Impfung

In Berlin erhalten die Personen, die für einen Impfvorgang vorgesehenen sind eine persönliche Einladung durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung. Eine Verschiebung des Impftermins ist möglich, heißt es aus Berlin.

Corona-Impfung: Termine in Brandenburg – Anruf bei zentraler Nummer

In Brandenburg startet die telefonische Terminvereinbarung für Corona-Impfungen am 4. Januar 2021 über die zentrale Rufnummer 116 117. Von dort aus wird man dann an ein Callcenter weitergeleitet, das für den Impfterminservice im Land Brandenburg zuständig ist. Erreichbar ist das Callcenter von 8 bis 20 Uhr. 

Dicht an dicht stehen Menschen vor dem Corona-Impfzentrum in der Arena in Treptow, um sich impfen zu lassen.

Corona: Wie Impftermine in Bremen vergeben werden

Auch in Bremen sollen Bürger:innen, die impfberechtigt sind, eine Einladung per Post erhalten. Der Termin kann dann telefonisch oder auf einer Website gebucht werden.

Corona-Impftermine in Hamburg: „Sie müssen sich vorerst nirgends melden“

Ähnlich macht es auch Hamburg. „Sie müssen sich vorerst nirgends melden!“, heißt es vom Land. Personen mit höchster Priorität werden durch die Stadt über die Corona-Impfung informiert. Alle weiteren Gruppen dann unter anderem über die Arbeitgeberin oder den Arbeitgeber oder auch schriftlich durch die Behörden.

Corona-Impfung: Terminvergabe in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern werden die Einladungen zum Impfen gegen Covid-19 ebenfalls per Post verschickt. Wer einen solchen Brief erhalten hat, kann unter der Nummer 0385/20 27 11 15 die Termine für die zwei erforderlichen Impfungen vereinbaren. Die Hotline ist laut Gesundheitsministerium von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen zwischen 9 und 16 Uhr erreichbar. Voraussetzung für die Terminvergabe ist der Erhalt des Schreibens.

Corona: Niedersachsen: Impf-Hotline bereits erreichbar

In Niedersachsen gibt es zwar schon eine Impf-Hotline (0800/99 88 665), diese ist jedoch aktuell (Stand 07.01.2021) nur für allgemeine Fragen gedacht. Impftermine können darüber noch nicht gebucht werden. „Das wird erst möglich sein, sobald Niedersachsen mehr Impfstoff bekommt“, heißt es vom Bundesland.

Impftermine in Nordrhein-Westfalen: Zentren gehen ab Februar in Betrieb

Die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen sind einsatzbereit. Ab Februar sollen sie dann in Betrieb genommen werden, um unter anderem den über 80-Jährigen im Land eine Impfung anzubieten. Die Betroffenen bekämen einen entsprechenden Brief.

Corona-Impfung im Saarland: Telefonisch oder online Termin vereinbaren

Im Saarland gibt es zwei Möglichkeiten, an einen Termin für eine Corona-Impfung zu kommen. Zum einen telefonisch über die Hotline unter 0681/501-44 22 oder 0800/999 15 99, oder online über das Buchungssystem. Per Mail ist eine Anmeldung nicht möglich.

Termin für Corona-Impfung in Sachsen buchen: Startdatum steht fest

Über ein Buchungsportal soll man in Sachsen ab dem 11.01.2021 einen Termin buchen können. Den könne, wie in den anderen Bundesländern auch, aber nur vereinbaren, wer in der Prioritätenliste ganz vorn stehe – etwa ambulante Pflege- und Rettungsdienste, Bewohner von Pflegeheimen oder über 80-Jährige. Einige Tage später soll es dann auch eine freigeschaltete Telefonnummer geben, teilte das Bundesland mit. 

Impftermine über zentrale Stellen in Schleswig-Holstein

Auch in Schleswig-Holstein können Impftermine über die zentrale Nummer 116 117 sowie online unter impfterminservice.de gebucht werden.

Termin für Corona-Impfung in Thüringen buchen – Anmeldung über Website

Zum 13. Januar öffnen auch in Thüringen die Impfzentren zunächst für Personen der Stufe „höchste Priorität“ – in Abhängigkeit der Impfstoff-Verfügbarkeit. Über eine Website können sich Bürger:innen in Thüringen für eine Corona-Impfung anmelden. (svw mit dpa)

Rubriklistenbild: © Paul Zinken/dpa

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