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Die im Luft- und Raumfahrtkontrollzentrum aufgenommene Bildschirmdarstellung zeigt, das Aufstiegsmodul der chinesischen Mond-Sonde "Chang‘e 5" in der Mondumlaufbahn beim Andocken an das Raumschiff. Die Sonde hatte auf der Oberfläche des Erdtrabanten Gesteinsproben gesammelt.
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Sie Raumsonde „Chang‘e-5“ beim Andocken an das Mutterschiff.

Raumfahrt

China feiert Rückkehr der Raumsonde: Zwei Kilogramm Mondgestein im Gepäck

  • Joshua Schößler
    vonJoshua Schößler
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Die Sonde „Chang‘e-5“ ist erfolgreich von ihrer Mondmission zurückgekehrt und in China gelandet. Mit an Bord sind circa zwei Kilogramm Gesteinsproben.

  • Die chinesische Raumsonde „Chang‘e-5“ ist erfolgreich von der Mission zum Mond zurückgekehrt.
  • China hat angekündigt, die Gesteinsproben von der Mission zum Mond der internationalen Forschung zur Verfügung zu stellen.
  • Die erfolgreiche Mission zum Mond gilt als eine Vorbereitung zu einer bemannten Mondmission.

China – Als drittes Land nach den USA und der Sowjetunion gelang es der Volksrepublik China, Bodenproben auf dem Mond einzusammeln und zurück zur Erde zu bringen. So berichtet die Nachrichtenagentur „AFP“. Eine Kapsel kehrte am Donnerstag (17.12.20) mit circa zwei Kilogramm Proben auf die Erde zurück.

China: Sonde landete nach der Mission zum Mond sicher in China

Der chinesische Staatssender zeigte Bilder der geschwärzten Kapsel, die sicher in der verschneiten Steppe der zu China gehördenren Inneren Mongolei aufsetzte. Anschließend wurde neben ihr die chinesische Flagge gehisst. Als nächstes soll die Kapsel nach Peking geflogen werden, damit sie dort geöffnet werden kann, so die chinesische Raumfahrtbehörde (CNSA).

Die erfolgreich beendete Mondmission Chinas war technisch um einiges aufwändiger, als die sowjetischen und amerikanischen Varianten vor vier Jahrzehnten. Zum ersten Mal wurden die Proben mithilfe eines Roboterarms eingesammelt. Die Sonde „Chang‘e-5“ (benannt nach der chinesischen Mondgöttin) war im November gestartet. Es folgte ein technisch kompliziertes Andockmanöver an das Mutterschiff in der Umlaufbahn des Mondes, wo sie am 1. Dezember landete.

China verspricht internationaler Forschung Zugang zu Proben der Mission zum Mond

Im Vorfeld hatte die Volksrepublik China bereits versprochen, der internationalen Forschung einen Teil der auf dem Mond eingesammelten Proben zur Verfügung zu stellen. Man hofft, durch die Untersuchung der Proben Erkenntnisse über den Ursprung des Mondes, seine Entstehung und seine vulkanische Aktivität zu erlangen. Laut chinesischen Regierungsvertretern soll ein anderer Teil der Proben im Nationalmuseum in Peking ausgestellt werden.

NASA-Vertreter Thomas Zurbuchen, der für wissenschaftliche Missionen zuständig ist, gratulierte China zu deren erfolgreichen Mission. „Diese Proben werden helfen, Geheimnisse unseres Erde-Mond-Systems zu lüften und neue Erkenntnisse über die Geschichte unseres Sonnensystems zu gewinnen“, twitterte er.

China: Erfolgreiche Mission zum Mond als Vorbereitung zu bemannter Mondmission

Die erfolgreiche Mondmission ist ein weiterer Schritt auf dem Weg Chinas, in der Raumfahrt eine internationale Großmacht zu werden. Dafür investiert die Regierung Milliarden. 2019 gelang der Volksrepublik so erstmals die Landung einer Sonde auf der erdabgewandten Seite des Mondes. In Zukunft plant China weitere Mond- und Marsmissionen sowie eine eigene bemannte Raumstation. Die gelungene Mondmission gilt als Vorbereitung zu einer geplanten bemannten Mondlandung. (Joshua Schößler)

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