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Chinas Flug zum Mond
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Auf der Animation, die von der Nationalen Raumfahrtbehörde China (CNSA) zur Verfügung gestellt wurde, wird simuliert, wie die chinesische Sonde Chang'e-5 einen Bremsvorgang durchführt. Foto: BACC/Handout/Xinhua/dpa

Mondgestein zur Erde bringen

«Chang'e 5»: Landung chinesischer Mondsonde rückt näher

China geht die nächste Herausforderung im All an. Ein Modul soll Mondmaterial sammeln und zur Erde zurückbringen. Nach einem wichtigen Manöver steht die Landung auf dem Erdtrabanten nun kurz bevor.

Peking (dpa) - Die Landung einer chinesischen Sonde zum Sammeln von Gesteinsproben auf dem Mond rückt näher. Das Lande- und Wiederaufstiegsmodul trennte sich am Montagmorgen vom Raumschiff «Chang'e 5», das um den Mond kreist, wie der chinesische Staatssender CGTN berichtete. Als nächster Schritt stehe die weiche Landung auf dem Mond an.

Ziel der chinesischen Mission ist es, weltweit erstmals seit 44 Jahren wieder Gesteinsproben zur Erde zurückzubringen. Zuvor war dies nur den USA und der Sowjetunion gelungen.

Ein genauer Zeitpunkt, wann die Landung erfolgen soll, wurden zwar von der Weltraumbehörde noch nicht genannt. Ren Depeng, Chefdesigner der «Chang'e 5», hatte jedoch bereits vergangene Woche auf die Frage nach dem Landezeitpunkt im Staatsfernsehen gesagt, dass die Landung am Abend des 1. Dezembers (Dienstag) geplant sei.

US-Experten, die sich auf eigene Berechnungen und eine durchgesickerte Grafik aus Chinas sozialen Medien beriefen, gingen von einer Landung gegen 23.13 Uhr am Dienstag (16.13 Uhr MEZ) aus. Zuvor war auch eine Landung am frühen Montagmorgen für möglich gehalten worden. Nach anderen Schätzungen sollte die Landung sogar erst am Mittwoch oder noch später erfolgen. 

«Chang'e 5» war am 23. November vom Raumfahrtbahnhof in Wenchang auf der südchinesischen Insel Hainan gestartet. Nach dem Einsammeln der Proben steht die Rückreise zur Erde an. 

© dpa-infocom, dpa:201130-99-514029/2

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