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Nordatlantischer Glattwal
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Fischereiseile wickeln sich um das Blasloch eines schwer verwickelten Nordatlantischen Glattwals im Sankt-Lorenz-Golf. Weltweit gibt es einem aktuellen Bericht zufolge nur noch höchstens 336 Nordatlantische Glattwale.

Gefährdete Art

Bericht: Zahl der Nordatlantischen Glattwale sinkt weiter

Einst wurden sie massenhaft gejagt und abgeschlachtet. Seit 1935 stehen sie unter Schutz. Doch der weiter sinkende Bestand der noch lebenden nordatlantischen Glattwale erschüttert Wissenschaftler.

Hamburg - Weltweit gibt es einem aktuellen Bericht zufolge nur noch höchstens 336 Nordatlantische Glattwale.

Die Zahl des Konsortiums für den Nordatlantischen Glattwal sei eine zwischen mehreren Wissenschaftlern und Behörden abgestimmte Kalkulation der Populationsgröße von 2020, teilte die Tier- und Artenschutzorganisation IFAW am Mittwoch in Hamburg mit.

Die Anzahl liege erneut deutlich niedriger als bei der vorherigen Schätzung von etwa 366 Tieren im Jahr 2019.

„Die neue Schätzung der Bestandszahlen dieser ohnehin stark gefährdeten Walart ist erschütternd“, sagte Andreas Dinkelmeyer, Kampagnenleiter des IFAW in Deutschland. Seit zehn Jahren nehme die Population kontinuierlich ab. „Die Ursachen sind allesamt menschengemacht, es fehlt an konsequentem Gegensteuern.“

Der rund 70 Tonnen schwere Nordatlantische Glattwal, auch Atlantischer Nordkaper genannt, ist den Angaben zufolge ein langsamer Schwimmer mit einer Länge von bis zu 18 Metern. Er könne bis zu 70 Jahre alt werden, sagte Dinkelmeyer. „Seit seiner massenhaften Bejagung hat sich diese Walart kaum erholt, obwohl sie schon 1935 unter Schutz gestellt wurde“, hieß es. dpa

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