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Patientinnen und Patienten mit einer Krebs-Vorgeschichte haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf bei Covid-19.
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Patientinnen und Patienten mit einer Krebs-Vorgeschichte haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf bei Covid-19.

Corona

Auch ehemals Krebskrankehaben erhöhtes Risiko bei Covid

  • Pamela Dörhöfer
    vonPamela Dörhöfer
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Studie aus den USA belegt, dass nicht nur Menschen mit akutem Tumorleiden gefährdet sind.

Nicht nur Krebskranke, sondern auch Patientinnen und Patienten, mit einer Krebs-Vorgeschichte haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf bei Covid-19. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Perelman School of Medicine an der Universität von Pennsylvania (USA). Sie wurde im Fachjournal „JNCI Cancer Spectrum“ veröffentlicht.

Bislang war bekannt, dass eine nicht überstandene Krebserkrankung und laufende Behandlungen wie eine Chemotherapie das Risiko erhöhen. „Unsere jüngsten Erkenntnisse zeigen uns, dass das nicht nur Krebskranke betrifft, die im Krankenhaus sind und oder gerade eine Therapie bekommen“, sagt Studienautorin Kara N. Maxwell, Professorin für Hämatologie, Onkologie und Genetik an der Universität von Pennsylvania. „Alle onkologischen Patientinnen und Patienten müssen während der Pandemie signifikante Vorsichtsmaßnahmen treffen, um sich selbst zu schützen.“

Das Forschungsteam hatte die Daten von mehr als 4800 Menschen auf einen Zusammenhang zwischen Krebs und Covid-19-Verläufen hin analysiert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellten fest, dass sowohl Patientinnen und Patienten mit aktivem als auch mit inaktivem Krebs häufiger wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden mussten und häufiger intensivmedizinische Therapie benötigten als Menschen ohne Krebsdiagnose. Auch die Todesrate innerhalb von 30 Tagen durch Covid-19 war mit 13,4 Prozent zu 1,4 Prozent deutlich erhöht.

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