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Astronaut Alexander Gerst war 362 Tage auf der ISS.

Raumfahrt

Astronaut Alexander Gerst würde gern zum Mond und weiter zum Mars fliegen

Alexander Gerst war bereits zwei Mal auf der ISS, doch es zieht ihn weiter hinaus ins All. Der Astronaut würde gerne zum Mond und dann weiter zum Mars fliegen.

„Astro-Alex“ Alexander Gerst würde gern in vom Menschen noch nicht erreichte Tiefen des Weltalls vorstoßen. „Auf der ISS war ich zweimal, das war wunderbar, ich würde auch bei einem dritten Mal nicht nein sagen“, sagte Gerst der „Thüringer Allgemeinen“ vom Mittwoch. „Aber noch faszinierender finde ich, ein Stück weiter raus zu fliegen, zum Mond und dann weiter zum Mars.“

Der 43-Jährige war durch seine Langzeitaufenthalte auf der internationalen Raumstation ISS insgesamt 362 Tage im Weltall. Auf die Frage, ob er an Leben in anderen Galaxien glaube, antwortete er: „Niemand von uns sollte sich darauf verlassen, was andere glauben - die Erkenntnis ist das Entscheidende, nicht die Eventualität.“

Deshalb sollten die Menschen „also zum Mars fliegen und schauen, ob es dort Spuren von Leben gibt, ausgestorbene Fossilien oder Mikroben“. „Finden wir Ähnliches, würde das bedeuten, dass im Universum das Leben wahrscheinlich blüht, viele weitere Zivilisationen in verschiedenen Stufen existieren, womöglich deutlich weiter entwickelt als auf der Erde“, sagte Gerst. (afp)

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