Artensterben

Die Riesen in Flüssen und Seen sterben aus

Tierarten in Flüssen und Seen mit mehr als 30 Kilo Gewicht zählen zur Süßwasser-Megafauna - auch der Flussdelfin im Amazonas gehört dazu. Um diese Megafauna ist es nicht gut bestellt, der Bestand an großen Süßwasser-Tierarten ist weltweit dramatisch geschrumpft.
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Tierarten in Flüssen und Seen mit mehr als 30 Kilo Gewicht zählen zur Süßwasser-Megafauna - auch der Flussdelfin im Amazonas gehört dazu.
Die Bestandsaufnahme des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei verzeichnet einen Rückgang der Süßwasser-Megaufauna um weltweit 88 Prozent. Hauptleidtragende sind große Fischarten wie der Riesenwels.
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Laut  Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei sind die Bestände der Süßwasser-Megafauna weltweit in nur vier Jahrzehnten  um  88 Prozent zurückgegangen. Große Fischarten wie der Riesenwels sind besonders stark betroffen, ihr Bestand ging um 94 Prozent zurück.
Auch Süßwasser-Lachse wie dieser Donau-Lachs sind stark bedroht.
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Der Huchen oder Donaulachs gilt als stark gefährdet.
Auch die Riesenschildkröte ist vom Artensterben betroffen.
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Die Riesenschildkröte ist ebenfalls Teil der Megafauna. 
Es gibt auch gute Nachrichten: Der Europäische Bieber hat sich, ebenso wie sein amerikanischer Verwandter, vielerorts wieder angesiedelt. Lange galt er als ausgerottet. 
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Es gibt auch gute Nachrichten: Der Europäische Bieber hat sich, ebenso wie sein amerikanischer Verwandter, vielerorts wieder angesiedelt. Lange galt er als ausgerottet. 

Fast unbemerkt vollzieht sich ein dramatisches Artensterben in den Flüssen und Seen der Welt: Bei Tierarten der Süßwasser-Megafauna wie Flussdelfinen, Riesenschildkröten und großen Fischarten sind die Bestände doppelt so stark geschrumpft wie bei Wirbeltieren an Land oder im Meer.

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