Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Windpark in der Nordsee
+
Der Offshore-Windpark „Butendiek“ vor der Insel Sylt in der Nordsee.

Energie

Analyse: Großes Potenzial für Wasserstoff durch Windenergie

Einer Untersuchung zufolge hat die Erzeugung von „grünem“ Wasserstoff auf See hohes Potential. Doch die Offshore-Windenergie muss noch deutlich ausgebaut werden.

Hannover - Die Erzeugung von Wasserstoff mit auf See gewonnenem Windstrom hat in Deutschland Experten zufolge ein großes Potenzial. Jährlich könnten auf diesem Wege mehr als 1,2 Millionen Tonnen Wasserstoff oder bis zu 44,2 Terawattstunden produziert werden, wie aus einer Analyse hervorgeht.

Die Stiftung Offshore-Windenergie hatte im Rahmen eines Landesförderprogramms in Niedersachsen das Beratungsunternehmen Deutsche Windguard mit der Untersuchung beauftragt.

Um diese Werte erreichen zu können, muss demnach die Offshore-Windenergie deutlich ausgebaut werden: auf mindestens 40 Gigawatt jährlich. Derzeit erzeugten Windkraftanlagen auf See jährlich etwa 7,7 Gigawatt Strom in Deutschland. Durch die Nord- und Ostsee stehen dabei insbesondere die norddeutschen Bundesländer im Fokus. Zum Vergleich: Ein großes Kohlekraftwerk hat eine Leistung von etwa einem Gigawatt.

„Grüner“ Wasserstoff, der ausschließlich mit erneuerbarer Energie, also etwa Windkraft, gewonnen wird, gilt als einer der Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel. Er kann als Basis für Kraft- und Brennstoffe dienen, um etwa in Industrie und Verkehr die Nutzung von Kohle, Öl und Erdgas abzulösen. So gewonnener Wasserstoff kann auch zur Speicherung von überschüssigem Ökostrom dienen. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare