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Anleger sind nervös.
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Anleger sind nervös.

Börse heute

Zypern macht die Anleger nervös

  • VonDorothee Holz
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Der Dax dürfte sich nach der Dijsselbloems-Aussage wieder ein wenig erholen, doch Anleger sind nervös. Und fragen sich: Wo ist das Geld noch sicher

Seit zehn Tagen sind die Banken in Zypern bereits geschlossen – und erst an diesem Donnerstag sollen sie wieder öffnen. Die Verantwortlichen sprechen von einer Vorsichtsmaßnahme, da man befürchtet, dass die Menschen dort die Banken stürmen um ihr Geld in Sicherheit zu bringen.

Wo aber ist das Geld noch sicher? Das fragen sich inzwischen die Bürger in der gesamten Eurozone. Ihr Vertrauen wurde im Rahmen dieser Zypern-Rettung ziemlich erschüttert. Das scheint aber noch nicht allen Politikern klar zu sein. So bezeichnete der Chef der Eurogruppe – Jeroen Dijsselbloem – Zypern in einem Interview als potentielles Vorbild.

Da wurde man weltweit hellhörig: An den Finanzmärkten geht man jetzt davon aus, dass der Privatsektor insgesamt bei zukünftigen Rettungspaketen stärker herangezogen wird. Diese Aussage hat bereits gestern die Erleichterung über die Zypern-Rettung zunichte gemacht und wirkt auch heute noch nach. Das kann man an den Kursverlusten der asiatischen Börsen und am Euro ablesen. Der Euro ist wieder unter die Marke von 1,29 Dollar gerutscht. In Tokio gab der Nikkei 0,6 Prozent nach. Auch an der Wall Street ging es leicht abwärts. Der Dax dürfte sich nach frühen Prognosen aber wieder etwas von den Vortagesverlusten erholen.

Zahlen aus der zweiten Reihe

Unternehmenszahlen könnten von Zypern etwas ablenken. Die Dax-Unternehmen sind fast alle durch, jetzt folgen Zahlen aus der sogenannten zweiten Börsenreihe. Der Pharmagroßhändler Celesio war im vergangenen Jahr mit seinem Umbau beschäftigt, der dann auch für tiefrote Zahlen gesorgt hat. Allerdings fielen die Verluste geringer aus, als von Fachleuten erwartet. Das dürfte an der Börse belohnt werden, zumal Celesio trotz der Verluste eine höhere Dividende zahlen will. Celesio sieht dieses Geschäftsjahr als Jahr der Neuausrichtung. Erst 2014 rechnet man wieder mit schwarzen Zahlen.

Jenoptik – ein Hersteller von optischen Systemen und industrielle Messtechnik konnte über das vergangene Geschäftsjahr nicht klagen. Das Ergebnis nach Steuern schoss um über 40 Prozent nach oben auf 50 Millionen Euro. In diesem Jahr will das Unternehmen seinen Wachstumskurs fortsetzen. Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen kann sogar mit Rekordzahlen aufwarten. Der Nettogewinn verdreifachte sich auf gut 145 Millionen Euro. Der Konzern profitierte von höheren Mieteinnahmen.

Lufthansa wappnet sich für Streiks

Aktien der Lufthansa sind auch im Blick. Die Lufthansa will in den laufenden Tarifverhandlungen nicht klein beigeben. Das Unternehmen zeigt sich „bereit für neue Streiks“. Man werde nicht wegen kurzfristiger Harmonie das langfristige Wachstum aufs Spiel setzen. Solche markigen Worte dürften an der Börse gut ankommen.

Aus Amerika kommt eine ganze Reihe an wichtigen Konjunkturdaten. Darunter sind Daten zum Verbrauchervertrauen sowie zum Immobilienmarkt, die die Gemüter ab dem Nachmittag beschäftigen dürften.

DAX-Kamera von der Börse Frankfurt

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