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Die Verantwortung wird bei VW gern in den hinteren Reihen abgeladen.
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Die Verantwortung wird bei VW gern in den hinteren Reihen abgeladen.

Volkswagen

Zeit für Veränderung

  • Thorsten Knuf
    VonThorsten Knuf
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Die neuesten Entwicklungen in der Autoindustrie schreien nach einer Antwort der Politik. Viel zu lange wähnte die Industrie sich in einem rechtsfreien Raum - der Kommentar.

Bei Volkswagen haben sie in den vergangenen Monaten gern die Geschichte erzählt, dass der Konzern den Dieselskandal hinter sich gelassen habe und wieder auf der Überholspur sei. Glaubt man VW-Chef Matthias Müller, dann war 2017 das erfolgreichste Jahr der Konzerngeschichte.

In Müllers Zahlenwelt mag das zutreffen. Aber der Skandal ist nicht abgeschlossen. Das Unternehmen gibt gerade eine desaströse Figur ab. Es finanzierte Experimente an Affen und Menschen. Am Dienstag beurlaubte VW deshalb seinen Cheflobbyisten Thomas Steg.

Hier zeigt sich erneut ein Muster bei der Bewältigung des Dieselskandals durch VW: Die Verantwortung wird immer in den hinteren Reihen abgeladen. Der Konzernvorstand will nichts gewusst haben und auch keine politische Verantwortung übernehmen. Konzernchef Müller ist seit 2015 Mitglied des VW-Leitungsgremiums.

Die neuesten Entwicklungen schreien nach einer Antwort der Politik. Viel zu lange wähnte sich die deutsche Autoindustrie in einem rechtsfreien Raum. Der Staat deckte sie. Die EU-Kommission wird die Bundesrepublik voraussichtlich in Kürze verklagen, weil die Luft in vielen Städten zu schmutzig ist. Die Zeit ist reif für eine Verkehrswende, um die Autos sauberer zu machen. Auf Figuren wie VW-Chef Müller sollte man dabei keine Rücksicht nehmen. Denn er muss erst beweisen, dass sich der Konzern unter seiner Führung tatsächlich von Grund auf erneuert.

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