Konjunktur

Wirtschaftsweise wollen ihre Konjunkturprognose korrigieren

5,5 Prozent statt 2,8 Prozent Rückgang: Die sogenannten Wirtschaftsweisen korrigieren ihre Prognose.

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat eine Revision seiner Wachstumsprognose angekündigt. „Wir haben im März für Deutschland ein Minus von 2,8 Prozent bei der Wirtschaftsleistung erwartet“, sagte der Vorsitzende Lars Feld, der Wochenzeitung „Die Zeit“. Damals sei das Gremium davon ausgegangen, dass der Stillstand fünf Wochen anhält und die Wirtschaft dann in einem Zeitraum von drei Wochen wieder hochgefahren wird. „Diese Einschätzung lässt sich nicht halten“, sagte Feld.

Er rechne nun eher mit einem Rückgang von 5,5 Prozent – „und selbst das ist noch optimistisch“, sagte der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen weiter. Deutschland mache als Exportnation eher die Schwäche der Auslandsmärkte zu schaffen.

Der Sachverständigenrat hatte in seinem am 30. März vorgelegten Sondergutachten drei Szenarien aufgestellt und den Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,8 bis 5,4 Prozent prognostiziert, je nach Dauer und Ausmaß der Corona-bedingten Einschränkungen. (afp)

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