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Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat keine guten Nachrichten zu verkünden. 

Wachstum

Wachstumsprognose für 2019 auf 0,5 Prozent gesenkt

Wirtschaftsminister Peter Altmaier sieht die deutsche Wirtschaft in einer „Schwächephase“, die aber überwunden werde.

Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf nur noch 0,5 Prozent gesenkt. Im kommenden Jahr werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,5 Prozent zulegen, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in Berlin. Er sprach von einer "Schwächephase", die aber überwunden werde. 

Bei ihrer Prognose im Januar war die Regierung für 2019 noch von einem BIP-Zuwachs in Höhe von 1,0 Prozent ausgegangen, bei der Herbstprognose sogar von 1,8 Prozent. 

Altmaier: „Schwächephase“ muss ein „Weckruf sein“

Die deutsche Volkswirtschaft habe die Abschwächung des Wachstums noch nicht überwunden, sagte Altmaier in Berlin bei der Vorstellung der Frühjahrsprognose. Diese "Schwächephase" der Konjunktur müsse ein "Weckruf sein". Er verwies unter anderem auf die anhaltenden internationalen Handelskonflikte, den ungelösten Brexit sowie "Sonderprobleme" wie die neuen WLTP-Zulassungstests für Fahrzeuge.

Wichtige Auftriebskräfte im Inland seien aber "intakt", sagte Altmaier mit Bezug auf die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. "Damit ist die Grundlage für eine dynamische Konsumnachfrage gelegt." Außerdem boome die Bauwirtschaft und es sei damit zu rechnen, "dass die Weltwirtschaft wieder an Dynamik gewinnt". (afp) 

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