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BMW weist Vorwürfe zurück

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Ein Volkswagen steht  auf dem Gelände des VW Werks in Wolfsburg.
Ein Volkswagen steht auf dem Gelände des VW Werks in Wolfsburg. © dpa

+++ Als dritte große Ratingagentur senkt auch Moody's den Daumen über Volkswagen +++ Hat auch BMW geschummelt? Die Aktie des Autobauers verliert stark an Wert. +++ Der Ticker.

22:20 Uhr:   Die Zeitschrift "Auto Bild" stellt klar: Aus dem kommunizierten Abgaswert für den BMW X3 xDrive 20d sei keinesfalls eine Manipulation oder das Vorhandensein einer Abschaltvorrichtung - wie bei VW - herauszulesen.

19:33 Uhr: Der Autobauer BMW hat einen Bericht über angebliche Manipulationen von Werten bei Abgastests zurückgewiesen. "Grundsätzlich gilt: Bei der BMW Group wird nicht manipuliert, und wir halten uns selbstverständlich in jedem Land an die gesetzlichen Vorgaben und erfüllen alle lokalen Testvorgaben", erklärte das Unternehmen am Donnerstag in München. "Das heißt: Bei unseren Fahrzeugen wird in der Abgasbehandlung nicht zwischen Rollen- und Straßenbetrieb unterschieden."

17.47 Uhr: Aufgeschreckt durch den VW-Skandal nimmt auch  Großbritannien die Autobranche genauer unter die Lupe. In Zusammenarbeit mit den Fahrzeugherstellern solle sichergestellt werden, dass der Einsatz von Software zur Abgas-Manipulation keine industrieweite Praxis sei, erklärte das Londoner Verkehrsministerium. Dafür werde die Kraftfahrtbehörde Emissionstests auf Prüfständen wiederholen und sie falls nötig mit den Abgaswerten im tatsächlichen Fahrbetrieb vergleichen.

17.16 Uhr: Als dritte große Ratingagentur senkt auch Moody's den Daumen über Volkswagen. Die Bonitätswächter drohen mit einer Herabstufung und senken den Ausblick für die Kreditwürdigkeit auf "negativ" von "stabil". Die Bonitätsnote verharrt vorerst bei "A2". Die Ratingagenturen Fitch und S&P hatten bereits zuvor erklärt, die Bonitätsnote des weltgrößten Autobauers auf eine Herabstufung zu prüfen.

17.09 Uhr: Die russische Behörde für Techniküberwachung fordert VW auf, ihr Informationen über die Diesel-Motoren zukommen zu lassen.

16:42 Uhr: Porsche-Chef Matthias Müller wird einem Insider zufolge neuer Vorstandschef von Volkswagen. Der Aufsichtsrat werde den 62-jährigen Manager am Freitag zum Nachfolger von Martin Winterkorn bestellen, sagte eine mit den Beratungen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.

16.02 Uhr: Die Aktie von BMW notiert knapp sieben Prozent tiefer als am Vortag. Der Grund dafür ist wohl ein Bericht der Zeitschrift "Auto Bild". Die hatte darüber berichtet, dass bei einem BMW X3 unzulässige Stickoxidwerte bei einem Straßentest nachgewiesen wurden.

Entlassungen bei Audi und Porsche

14.40 Uhr: Im Zuge des Abgas-Skandals bei VW müssen einem Insider zufolge einige der wichtigsten Manager den Konzern verlassen. Audi-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg, Porsche-Entwicklungschef Wolfgang Hatz sowie VW-US-Chef Michael Horn müssten ihre Posten räumen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Volkswagen lehnte eine Stellungnahme ab. Hackenberg war 2007 zusammen mit Winterkorn von Audi nach Wolfsburg gewechselt. Er gilt als Erfinder des Baukastensystems, das Volkswagen derzeit bei immer mehr Marken einführt. Später kehrte Hackenberg nach Ingolstadt zurück, um Audi mit neuen Elektroautos auf die Sprünge zu helfen.

13.00 Uhr: Die EU-Kommission will in allen Mitgliedsländern Untersuchungen wegen möglicher Manipulationen bei Diesel-Abgasen anregen.

12.15 Uhr: VW prüft nach eigenen Angaben, ob in Italien verkaufte Dieselautos ebenfalls die in den USA aufgefallene Manipulations-Software an Bord hatten.

12.01: Volkswagen hat nach Worten von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt Abgas-Manipulationen auch in Europa eingeräumt. "Es wurde uns mitgeteilt, dass auch in Europa Fahrzeuge mit 1,6 und 2,0-Liter Dieselmotoren betroffen sind von den in Rede stehenden Manipulationen", sagte der CSU-Politiker.

11:20 Uhr: Nach dem Rücktritt von Konzernchef Martin Winterkorn wird der VW -Aufsichtsrat Insidern zufolge am Freitag weitere Personalentscheidungen im Abgasskandal verkünden.

11:16 Uhr: Nach den Worten von Frankreichs Wirtschaftsminister Emmanuel Macron gibt es derzeit keine Hinweise dazu, dass andere Autobauer die gleiche Software benutzt haben wie Volkswagen. "Wir werden sehr schnell und sehr fordernd auf unsere Autobauer zugehen", sagt Macron in London. "Zurzeit scheint es extrem auf Volkswagen begrenzt zu sein."

07:35 Uhr: Der niedersächsische Wirtschaftsminister und VW-Aufsichtsrat Olaf Lies sagt im Bayerischen Rundfunk: "Es wird in den nächsten Tagen weitere personelle Konsequenzen geben, wir verlangen auch die Konsequenzen."

07:25 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil antwortet im ARD-Morgenmagazin auf die Frage, ob es wirklich glaubwürdig sei, dass Winterkorn nichts von den Abgas-Manipulationen gewusst habe. "Für mich ist es glaubwürdig, für die anderen Mitglieder des Präsidiums war es das auch", sagt Weil, der Mitglied im Präsidium des VW-Aufsichtsrats ist. (rtr)

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