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Teech Education: Virtuelles Klassenzimmer

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Von: Tobias Schwab

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Joel Monaco und Emanuele Monaco haben das Start-up Teech Education gegründet. Das Darmstädter Unternehmen organisiert digitales Lehren und Lernen.
Joel Monaco und Emanuele Monaco haben das Start-up Teech Education gegründet. Das Darmstädter Unternehmen organisiert digitales Lehren und Lernen. © Privat

Die Frankfurter Rundschau präsentiert die Nominierten des Hessischen Gründerpreises 2022 in Kurzinterviews: Joel Monaco und Emanuele Monaco sind mit Teech Education Finalisten in der Kategorie Gesellschaftliche Wirkung.

Wer braucht Sie?
Junge Menschen, deren Eltern und Schulen, denn wir wirken gegen (Berufs-)Orientierungs- und Perspektivlosigkeit, motivieren, inspirieren und befähigen Kinder und Jugendliche für ihren eigenen Weg.

Warum haben Sie gegründet?
In erster Linie wollten wir mit unserem virtuellen Klassenzimmer Schulen dabei unterstützen, den Unterricht während der Pandemie aufrechtzuerhalten – nun schaffen wir am Nachmittag durch unser Mentoring-Programm der „teech circles“ eine Ergänzung zum starren Curriculum. Aber am Ende des Tages drehte sich unsere Vision von Beginn an darum, junge Talente zu begeistern und zu fördern.

Wer hat in Sie investiert/wer nicht?
Primär Udo Schloemer (Gründer der Factory Berlin) und Rolf Schroemgens (Gründer von Trivago), außerdem auch Dominik Benner (The Platform Group) – und wer nicht investiert beziehungsweise investieren darf? Alle, die unsere Vision nicht verstehen und bei der ersten Frage den Return on Investment und nicht den Zweck in den Mittelpunkt stellen.

Was war die größte Hürde?

Zu verstehen, dass wir mit Teech eine Plattform aufbauen müssen, die nicht alles kann, sondern die Bedürfnisse der Nutzenden voll und ganz befriedigt – schließlich müssen Technologien und Innovationen einem gewissen Zweck dienen, nicht umgekehrt.

Wo brennt es im Betrieb?
Der Aufbau eines verlässlichen Teams begleitet uns im Alltag und beim Vorantreiben unseres Vorhabens; sich finanziell gegen große Unternehmen zu beweisen, ist nicht möglich, daher müssen wir unseren Purpose in den Mittelpunkt stellen.

Was ist der große Traum?
Eine Plattform zu bauen, die Grenzen überwindet – Kulturen, Zeit und Distanzen zu vereinen, um Wissen, Erfahrungen und letztendlich Bildung zu ermöglichen. Denn wir investieren gezielt in den nachhaltigsten Aspekt unser aller Zukunft: Kinder und Jugendliche von heute, die Pioniere von morgen.

Welchen Prominenten würden Sie gerne als Mentor gewinnen?
Einer der nächsten großen Schritte wird sicherlich die Internationalisierung sein – und da wir beide absolute Filmfans sind, hätten wir uns persönlich jemanden wie Stanley Kubrick gewünscht, sofern er heute noch leben würde

Das sagt die Jury:
„Die Gründer von Teech haben mit ihrem virtuellen Klassenzimmer das Homeschooling revolutioniert, aber vor allem an die Bedürfnisse der Schüler:innen und Lehrkräfte angepasst. Digitales Lernen geht anders. Das haben die Gründer erkannt und so den Lernspaß zurück in den – digitalen – Klassenraum geholt. Mit ergänzenden Tools wie den Innovation Days oder den Circels schlagen sie zugleich die Brücke zur digitalen Nachhilfe.“

Partnerschaft: Die FR unterstützt den Hessischen Gründerpreis. Bis zum Finale am 4. November stellen wir die zwölf nominierten Gründer:innen vor.

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