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Kommentar zur Schlichtungsstelle

Verspätung

  • Frank-Thomas Wenzel
    VonFrank-Thomas Wenzel
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Die Airlines haben viel Kreativität entwickelt, um es dem geprellten Kunden so schwer wie möglich zu machen, an ihr Geld zu kommen. Was hilft? Eine Schlichtungsstelle mit Experten. Doch die muss ihre Arbeit nun einstellen. Von Frank-Thomas Wenzel

Was können Fluggesellschaften derzeit überhaupt nicht gebrauchen? Quengelige Kunden, die Geld sehen wollen, wenn die Maschine Verspätung hat. Die Branche steckt in ihrer bisher schwersten Krise. Bei vielen Airlines geht es um die Existenz. Es wird versucht, die letzten Produktivitätsreserven herauszukitzeln. Weniger Personal und noch enger gestrickte Flugpläne provozieren noch mehr Verspätungen.

Doch zum Glück für die Manager hat die Politik ein Herz für die Luftfahrt und schützt die Unternehmen. Durch Untätigkeit. Wie das geht? Ganz einfach. Zwar besteht formal ein beachtliches Konvolut an Bestimmungen über Entschädigungen bei Verspätungen und Annullierungen, aber dies durchzusetzen, ist enorm schwer. Die Airlines haben viel Kreativität entwickelt, um es dem geprellten Kunden so schwer wie möglich zu machen, an ihr Geld zu kommen.

Was hilft? Eine Schlichtungsstelle mit Experten, die die Sache schnell und effizient regeln können. Genau diese Stelle muss jetzt ihre Arbeit einstellen. So sieht Unterstützung durch Unterlassung aus.

Wenn unser Verbraucherschutzministerium sich nur ein bisschen ernst nimmt, muss es sofort handeln. Mit einem Gesetz, das alle in Deutschland aktiven Airlines zwingt, sich an einer neuen Schlichtungsstelle zu beteiligen und die Kosten dafür aus eigener Tasche zu tragen. Eine weitere Verspätung ist nicht akzeptabel.

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