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Die EZB versorgt die Bank of England mit Euros (Symbolbild).

Brexit

EZB versorgt Bank of England mit Euro-Liquidität

Der geplante Devisentausch sei eine Vorsichtsmaßnahme für den Fall eines ungeordneten Brexit, sagen die Verantwortlichen der EZB in Frankfurt.

Frankfurt/Main (dpa) – Die Europäische Zentralbank (EZB) wird die Bank of England mit Euro-Liquidität versorgen. Dazu aktivierten beide Notenbanken eine Devisentausch-Vereinbarung. Diese gibt der britischen Notenbank die Möglichkeit, Euro bei der EZB gegen britische Pfund zu erwerben, um dann ihren Banken wöchentlich Euro anzubieten, teilte die EZB am Dienstag in Frankfurt mit.

Die EZB spricht von einer Vorsichtsmaßnahme, um die Funktionsfähigkeit der Märkte bei der Versorgung von Haushalten und Unternehmen zu sichern. Die Entscheidung gilt als Vorsichtsmaßnahme für den Fall eines ungeregelten Brexits Ende März. Die Tauschgeschäfte sollen nach Angaben der BoE erstmals am Mittwoch kommender Woche (13. März) über die Bühne gehen und bis auf weiteres fortgesetzt werden.

„Die EZB wird weiterhin eng mit der Bank of England zusammenarbeiten, um die Marktbedingungen sorgfältig zu überwachen“, heißt es in der Mitteilung. Die EZB erklärte zudem, dass auch sie notfalls bereit wäre, den Banken in der Eurozone britische Pfund anzubieten. Die Swap-Linie mit der Bank of England ist Teil eines seit 2013 etablierten Netzes fester Vereinbarungen mit vier anderen Zentralbanken. Dies sind die Bank of Canada, die japanische Notenbank, die US-Notenbank Fed und die Schweizerische Nationalbank. (dpa)

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