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Euro-Schein-Bündel: Weltweit sind die Superreichen in der Corona-Krise noch reicher geworden.
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Euro-Schein-Bündel: Weltweit sind die Superreichen in der Corona-Krise noch reicher geworden.

Gerechtigkeit

Corona-Pandemie: Superreiche profitieren am stärksten

  • Antje Mathez
    VonAntje Mathez
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Selbst die Corona-Pandemie konnte das Vermögenswachstum der Reichen nur ein wenig verlangsamen. Stattdessen profitieren die Superreichen am meisten.

Auch in der Corona-Pandemie werden die Reichen immer reicher – allerdings in verlangsamtem Tempo. Das zeigt der World Wealth Report (WWR) 2021 von Capgemini, der größten Unternehmensberatung Europas. Danach ist die Anzahl der im Fachjargon sogenannten High Net Worth Individuals (HNWI) weltweit um 6,3 Prozent gestiegen und überschritt damit die 20-Millionen-Grenze. Gleichzeitig ist auch das Gesamtvermögen dieser Personengruppe im Jahr 2020 um 7,6 Prozent auf fast 80 Billionen Dollar gewachsen.

In Deutschland wuchs die Anzahl der HNWI um 69 100 Personen (plus 4,7 Prozent) und damit deutlich langsamer als im Vorjahreszeitraum (plus 8,6 Prozent) auf 1 535 100 Dollar-Millionäre. Das Gesamtvermögen der deutschen HNWI stieg um 6,8 Prozent, nachdem es 2019 noch um 8,8 Prozent gewachsen war.

Anteil von Ultra-Reichen wuchs während Corona-Pandemie sogar stärker

High Net Worth Individuals (HNWI) sind laut gängiger Definition Personen mit einem investierbaren Vermögen von einer Million Dollar oder mehr, mit Ausnahme von Hauptwohnsitz, Sammlerstücken, Verbrauchs- und Gebrauchsgütern. Dann gibt es noch die Superreichen, die Ultra-HNWI, die über ein investierbares Vermögen von 30 Millionen Dollar oder mehr verfügen. Deren Anzahl wie auch Vermögen wuchs 2020 weltweit um 9,6 Prozent beziehungsweise 9,1 Prozent und damit am stärksten.

Der World Wealth Report 2021 deckt nach Angaben von Capgemini 71 Märkte ab, die für mehr als 98 Prozent des globalen Bruttonationaleinkommens und 99 Prozent der weltweiten Börsenkapitalisierung stehen. Für die Studie wurden 2900 Reiche und Superreiche in den 26 wichtigsten Vermögensmärkten in Nordamerika, Lateinamerika, Europa, dem Nahen Osten und dem asiatisch-pazifischen Raum befragt. (Antja Mathez)

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