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Reiseveranstalter

Verkauf von Öger Tours

Der Unternehmer Vural Öger steht nach eigenen Angaben kurz vor dem Verkauf des von ihm gegründeten Reiseveranstalters Öger Tours.

Frankfurt (rtr) - Der Unternehmer Vural Öger steht nach eigenen Angaben kurz vor dem Verkauf des von ihm gegründeten Reiseveranstalters Öger Tours. Er rechne mit einer Entscheidung bis zum Ende der Woche, sagte er dem "Hamburger Abendblatt" (Mittwochausgabe) einem Vorabbericht zufolge.

"Ich freue mich sehr, mit diesem Schritt die Firma für die Zukunft und vor allem für das weitere Wachstum abzusichern." Vor einer Unterschrift unter den Vertrag mit dem russischen Milliardär Alexander Lebedew, der 76 Prozent an dem Hamburger Türkeireisen-Spezialisten übernehmen soll, seien aber noch eine Menge Details zu klären.

Seine Tochter Nina solle Geschäftsführerin von Öger Tours bleiben, sagte der türkischstämmige Geschäftsmann, der seit 2004 für die SPD im Europa-Parlament sitzt. Er selbst werde weiterhin die Strategie mitbestimmen. Die 1982 gegründete Öger-Gruppe erreichte im Geschäftsjahr 2006/07 mit 1,4 Millionen Gästen einen Umsatz von 722 Millionen Euro. Öger ist vor allem auf Reisen in die Türkei spezialisiert.

Die Gewerkschaft Verdi hatte Ögers Vorgehensweise bei dem möglichen Verkauf kritisiert. Die Pläne waren durch Äußerungen von Lebedew in russischen Zeitungen bekanntgeworden. Verdi-Fachbereichsleiter Peter Bremme sagte, die Beschäftigten hätten lediglich eine E-Mail erhalten mit dem Hinweis, dass dem Unternehmer ein Angebot vorliege. Öger müsse "die Karten auf den Tisch" legen und die Beschäftigten und Betriebsräte umfassend informieren.

Verdi fordert einen Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen. "Die Unsicherheit ist groß und die Gerüchteküche brodelt, denn von den circa 110 betroffenen Kolleginnen und Kollegen in Deutschland weiß keiner, wie es weitergeht", sagte Bremme.

Die Gewerkschaft will den Eigentümerwechsel zum Einstieg in einen Tarifvertrag nutzen. "Eine bessere Bezahlung sollte für einen russischen Milliardär doch kein Problem sein", sagte Bremme. Öger ist bislang nicht tariflich gebunden.

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