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Pandemie

Spanien ist seit heute Corona-Risikogebiet – Das müssen Reisende wissen

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  • Carolin Eberth
    Carolin Eberth
  • Anna Charlotte Groos
    Anna Charlotte Groos
  • Lukas Rogalla
    Lukas Rogalla

Die Corona-Inzidenz in Spanien steigt weiter. Nun wird das ganze Land mitten in der Urlaubssaison wieder als Risikogebiet eingestuft – inklusive der Tourismusinseln. 

+++ 17.00 Uhr: Spanien hat die Einstufung als Risikogebiet durch Deutschland auf der Basis von Corona-Neuinfektionen infrage gestellt. Die Inzidenz als Gradmesser für das Risiko eines Landes verliere angesichts der hohen Impfrate und der niedrigen Zahl an Corona-Patienten in den Krankenhäusern an Bedeutung, erklärte das Ministerium für Tourismus am Freitag (09.07.2021). Spanien liege bei der Zahl der vollständig Geimpften mit 47,8 Prozent noch vor Deutschland (43,7). Auch die Todesrate sei niedriger als in Deutschland, hieß es.

Die hohen Infektionszahlen würden bei jungen Menschen registriert, die entweder gar keine oder nur milde Krankheitssymptome entwickelten. Die Behörden würden die Lage genau beobachten und notwendige Maßnahmen ergreifen, teilte das Ministerium weiter mit. Urlaub in Spanien sei auf jeden Fall sicher. Die Bundesregierung hatte die erneute Einstufung von Spanien als Risikogebiet auf Grundlage der steigenden Corona-Infektionszahlen beschlossen. Helmut Clemens, Sprecher kleiner und mittelständischer Tourismusunternehmen auf der Insel, äußerte sich verärgert. „Die Bedingungen werden von Politikern bestimmt, die nicht in der Lage sind, die Situation richtig einzuschätzen“, sagte er.

Die Tourismus-Branche reagierte gereizt: „Verdammt, das sind äußerst schlechte Nachrichten“, sagte etwa Alfonso Redoblo, Präsident des Unternehmerverbandes Caeb auf Mallorca der Deutschen Presse-Agentur. „Wie schon im vergangenen Jahr bedeutet das einen brutalen Rückgang der Urlauberzahlen“, befürchtet Redoblo.

Corona-Zahlen steigen: Spanien wieder Risikogebiet – Urlaub dennoch möglich?

+++ 14.30 Uhr: Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei, Spanien wurde als Risikogebiet eingestuft. Ist diesen Sommer dennoch Urlaub in Spanien möglich? Die aktuelle Lage und Corona-Regeln im Überblick.

+++ 13.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat am Freitagmittag (09.07.2021) die Liste der Corona-Risikogebiete aktualisiert. Mehrere Gebiete sind neu auf der Liste, einige wurden gestrichen. Welche Länder nun Risikogebiete sind – und welche nicht mehr.

Spanien ist jetzt Corona-Risikogebiet: Was das bedeutet

+++ 13.00 Uhr: Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung ganz Spanien und damit auch Mallorca sowie die Kanaren am Sonntag als Risikogebiet ein. Das gab das Robert-Koch-Institut am Freitag bekannt.

Das bedeutet, dass das Auswärtige Amt mitten in den Sommerferien wieder von touristischen Reisen in das beliebteste Urlaubsland der Deutschen abraten wird. Praktische Folgen ergeben sich für Urlauber aber kaum: Wer mit dem Flugzeug aus Spanien nach Deutschland zurückkehrt, muss wie bisher einen negativen Test oder einen Nachweis über eine vollständige Impfung oder Genesung dabeihaben. Damit entfällt dann die Quarantänepflicht.

Update vom Freitag, 09.07.2021, 10.45 Uhr: Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen soll ganz Spanien ab Freitag (09.07.2021) wieder als Risikogebiet eingestuft werden. Laut übereinstimmenden Medienberichten orientiert sich die Bundesregierung dabei an den neuen Corona-Einstufungen für das Ausland, die das Robert-Koch-Institut jeden Freitag veröffentlicht. Es ist zu erwarten, dass die finale Entscheidung der zuständigen Ministerien für Gesundheit, Inneres und Auswärtiges kurz vor der Veröffentlichung am Freitag bekannt gegeben wird.

Ganz Spanien soll zum Corona-Risikogebiet erklärt werden.

Die Infektionszahlen mit dem Coronavirus waren in den vergangenen Wochen in Spanien wieder stark angestiegen. Bisher wurden aber erst sechs der 17 spanischen Regionen – darunter die Urlaubsgebiete Katalonien und Andalusien – sowie die Exklave Ceuta in Nordafrika als Risikogebiete eingestuft. Die Balearen mit der beliebten Urlaubsinsel Mallorca sowie die Kanaren zählten bislang noch nicht dazu, was sich aber nun mit den neuen Plänen der Bundesregierung ändern würde.

Bundesregierung: Ganz Spanien soll zum Corona-Risikogebiet erklärt werden werden

Als Risikogebiete gelten Länder und Regionen, wenn die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnerin sieben Tagen über 50 liegen (7-Tage-Inzidenz). In Spanien liegt diese derzeit bei 189,1 (Stand: 08.09.2021). Reisende, die nach Spanien wollen, können ihre Flugreise dennoch antreten, müssen aber vor dem Abflug ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Das Auswärtige Amt rät jedoch von nicht notwendigen Reisen in Risikogebiete ab.

Auch für Zypern könnte eine Verschärfung der Einstufung erfolgen: Laut Plänen der Bundesregierung soll das Land als Hochrisikogebiet eingestuft werden. Touristinnen und Touristen müssten dann nach der Rückkehr nach Deutschland zehn Tage in Quarantäne* gehen, die sie erst nach fünf Tagen mit einem negativen Corona-Test vorzeitig beenden können, wie die Tagessschau berichtete.

Corona-Zahlen steigen: Ganz Spanien könnte Risikogebiet werden

Erstmeldung vom Donnerstag, 08.07.2021, 21.00 Uhr: Aufgrund steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus* könnte bald wieder ganz Spanien Risikogebiet werden. Die Bundesregierung wolle das gesamte Land wieder in dieser Kategorie einstufen, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben) unter Berufung auf Regierungskreise berichten. Bislang sind nur einzelne Regionen Spaniens als Risikogebiet ausgewiesen.

Die Einstufung als Risikogebiet bringt zwar grundsätzlich eine Quarantänepflicht nach dem Urlaub in Spanien mit sich. Diese kann aber durch ein negatives Testergebnis, beziehungsweise einen Genesenen- oder Impfnachweis vermieden werden. Für Flugreisende gilt eine Testpflicht unabhängig von der Einstufung als Risikogebiet - also bereits jetzt auch für Flugreisende aus Spanien.

Corona: Frankreich rät bereits von Reisen nach Spanien ab

Derzeit rät die französische Regierung wegen Corona von einem Urlaub in Spanien* ab. „Es ist besser, in Frankreich zu bleiben oder in andere Länder zu fahren“, so Clément Beaune, Staatssekretär für europäische Angelegenheiten. „Wir haben eine Situation, die besonders besorgniserregend ist“, sagte er in Bezug auf Spanien und auch Portugal.

Das Robert Koch-Institut veröffentlicht jeden Freitag die neuen Corona-Einstufungen der Bundesregierung für das Ausland. Die endgültige Entscheidung der zuständigen Ministerien für Gesundheit, Inneres und Auswärtiges fällt in der Regel kurz vorher. Als Risikogebiete werden Länder und Regionen eingestuft, in denen die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) über 50 liegen. Es ist die niedrigste von drei Risikostufen. Für Urlauber ergeben sich durch eine solche Einstufung keine praktischen Folgen, sofern sie mit dem Flugzeug unterwegs sind. Dann müssen sie vor dem Abflug ohnehin ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen und bei Einreise in Deutschland dann auch nicht in Quarantäne.

Planungen für den Mallorca-Urlaub könnten sich erschweren: Ganz Spanien soll bald zum Corona-Risikogebiet erklärt werden.

Corona: Infektionszahlen steigen – Ganz Spanien könnte Risikogebiet werden

Dem Bericht zufolge soll zudem Zypern von der Bundesregierung als Hochinzidenzgebiet eingestuft werden. Das würde bedeuten, dass sich Touristen nach einer Rückkehr in eine zehntägige Quarantäne begeben müssen, die sie erst nach fünf Tagen mit einem negativen Corona-Test vorzeitig beenden können. In Irland würden die Regionen Midlands und Midwest neu als Risikogebiete ausgewiesen, hieß es weiter. Die vom Gesundheitsministerium vorgeschlagenen Verschärfungen sollen demnach am Freitag offiziell bekannt gegeben werden. (lrg/afp/dpa/acg) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Clara Margais/dpa

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