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Leere Drogerie-Regale – neues EU-Gesetz verbietet viele bekannte Produkte

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In einigen deutschen Geschäften stehen Kunden derzeit vor leeren Regalen. Aldi, Dm und Co. haben mit Lieferengpässen zu kämpfen.
In einigen deutschen Geschäften stehen Kunden derzeit vor leeren Regalen. Aldi, dm und Co. spüren die Auswirkung einer neuen EU-Vorgabe. © Christoph Soeder/dpa

Filialen von dm oder auch Müller kämpfen seit einigen Wochen mit Lücken in ihren Regalen. Schuld sind keine Hamsterkäufe, sondern ein neues EU-Gesetz.

Karlsruhe – Dass in Filialen von dm, Müller oder Rossmann immer wieder mal Produkte fehlen, ist nichts Ungewöhnliches. Die Läden nehmen Anpassungen im Sortiment vor – neue Produkte kommen dazu, weniger nachgefragte verschwinden. Oft bekommt man in der Filiale als Kunde von solchen Anpassungen nichts mit – es gibt aber auch Fälle, die zeigen, dass das Fehlen bekannter Produkte starke Diskussionen auslöst. Ein aktuelles Beispiel sind hier die „Rascal-plus-Friends“-Windeln, die dm ab sofort bloß noch im Online-Shop anbietet.

BW24* verrät, warum ein neues EU-Gesetz leere Drogerie-Regale zur Folge hat

Doch bald schon könnte es noch mehr solcher teils hitzigen Debatten auf Facebook, Twitter und Co. geben, denn: Ein neues EU-Gesetz schreibt seit 1. März 2022 vor, dass der für einige Kosmetika typische Inhaltsstoff „Lilial“ nicht mehr verkauft werden darf. Hintergrund ist, dass der Duftstoff im Verdacht steht, Allergien auszulösen und das Erbgut zu schädigen. Bisher wurde Lilial zum Beispiel in Shampoos, Duschegels oder auch in Seifen verwendet. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.  

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