Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ratgeber

Krebs-Risiko: Diesen Sitzplatz sollte man im Flugzeug besser nicht wählen

  • Nail Akkoyun
    VonNail Akkoyun
    schließen

Eine Krebserkrankung kann durch viele Faktoren entstehen. Einige Krebs-Risiken lassen sich jedoch leicht vermeiden.

Kassel – Eine Krebserkrankung kann jeden Menschen treffen, allerdings gibt es einige Risiken, die sich leicht vermeiden lassen und einen gesunden Lebensstil fördern. Laut Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums gehen rund 19 Prozent aller vermeidbaren Krebs-Fälle auf das Konto von Zigaretten. Dabei stelle auch Passivrauchen ein Risiko dar, wobei hauptsächlich aktive Raucher an Lungenkrebs erkrankten. Darüber hinaus gebe es aber auch Zusammenhänge mit Mundhöhlen-Speiseröhren- und Kehlkopfkrebs.

Wie sich das Risiko in diesem Fall senken lässt, dürfte auf der Hand liegen: Den Zigaretten den Rücken zu kehren, lohnt sich nach Empfehlungen der Krebsforschenden, nämlich in jedem Alter. Je früher im Leben darauf verzichtet wird, umso größer ist der positive Effekt: So wird die Gefahr, an Lungenkrebs zu erkranken, etwa im Vergleich zu aktiven Rauchern um etwa die Hälfte gesenkt.

Um das Risiko einer Krebs-Erkrankung zu minimieren, sollten Vielflieger den richtigen Sitzplatz im Flugzeug wählen.

Krebs-Risiko minimieren: Wo man im Flugzeug besser nicht sitzen sollte

Doch neben offensichtlichen Krebs-Risiken wie dem Rauchen, können auch andere, eher unauffälligere Faktoren eine Rolle spielen. So laufen Vielflieger beispielsweise Gefahr, an Krebs zu erkranken – zumindest wenn diese häufig am Fenster sitzen. Einer US-Studie zufolge lassen Fensterscheiben nämlich bis zu 47 Prozent der gefährlichen UVA-Strahlen durch. Damit steigt das Risiko für Hautkrebs enorm.

Wer häufiger fliegt, sollte daher der eigenen Gesundheit zuliebe lieber auf die beeindruckende Aussicht verzichten und woanders Platz nehmen.

Kann ein Kassenbon das Krebs-Risiko erhöhen? Warnungen vor verschiedenen Stoffen

Der als krebserregende geltende Stoff Bisphenol A ist bereits seit April 2020 bei der Herstellung von Thermopapier verboten, allerdings gibt es nach wie vor einige Hersteller, die etwa auf den Ersatzstoff Bisphenol S zurückgreifen. Das ergaben Untersuchungen des Instituts für Angewandte Umweltforschung. Zwei weitere Ersatzstoffe, sowohl für Bisphenol A als auch S, sind Pergafast 201 und D-8. Die zwei Stoffe verfügen über ähnliche Eigenschaften, gelten allerdings als weniger risikoreich. Laut der amerikanischen Umweltbehörde EPA sollen sie sich jedoch ebenfalls negativ auf den menschlichen Organismus und die Umwelt auswirken, sowie möglicherweise Krebs auslösen.

Da die Stoffe über die Haut aufgenommen werden, gelangen so teils gefährliche Mengen der gesundheitsschädlichen Mittel in den Organismus und erhöhen das Risiko einer Krebserkrankung. Es wird daher empfohlen, sich möglichst schnell die Hände zu waschen, nachdem man Bankauszüge, Kassenbons und Fahrkarten angefasst hat.

Gesundheit: Vorsichtig im Feierabendverkehr – Abgase können das Krebs-Risiko enorm steigern

Dass Abgase die Menschen krank macht, ist ebenfalls längst kein Geheimnis mehr. Daher sollte man es sich zweimal überlegen, ob man während des Autofahrens das Fenster herunterlässt um den vermeintlich frischen Fahrtwind zu spüren. Besonders im Abendverkehr atme man so nämlich schnell, wenn auch unfreiwillig, giftige Dämpfe ein, die in Verbindung mit Lungenkrebs stünden, so Forschende der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Um trotzdem im Auto durchlüften und besser atmen zu können, sollte man also lieber die Klimaanlage einschalten. Üblicherweise sind diese in jedem modernen Auto mit einem Innenraumfilter ausgestattet, der dafür sorgt, dass Abgase, Pollen, Staub und Ruß herausgefiltert oder zumindest drastisch reduziert werden. Auch wenn die Filter nicht gänzlich für frische Luft sorgen können, wird so immerhin das Krebs-Risiko minimiert.

Krebs-Risiko minimieren: Nur bestimmte Kosmetik kaufen und nachts auf das Smartphone verzichten

Weiter sollte man beim Kauf von Kosmetika die Augen offen halten und darauf achten, dass man Produkte ohne die krebserregenden Inhaltsstoffe „Mosh“ oder „Moah“, häufig auch als Mineralöl deklariert, kauft. An dieser Stelle empfiehlt sich besonders, ausschließlich zertifizierte Naturkosmetik zu verwenden. Besonders Lippenstifte sollten ohne Mineralöle gekauft werden, da diese über den Mund relativ einfach in den Körper gelangen können.

Auch das Smartphone sollte man nachts lieber auf dem Nachttisch liegen lassen und nicht nutzen, da die Strahlung chronische Schlafwirkungen und somit einen Risiko-Faktor für Krebs begünstigen können. Gegenüber der Zeitschrift Men‘s Health erklärte Neurologe Prof. Matthias Schwab, dass das Licht „die Melatonin-Produktion stärker als wärmere Lichtquellen“ hemmt. Wer das Handy auch im Bett nutzen möchte, sollte also zumindest den Nachtmodus aktivieren, der die Blautöne des Displays herausfiltert. (Nail Akkoyun)

Rubriklistenbild: © Sebastian Kahnert/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare