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Krankhaftes Übergewicht ist ein starker Risikofaktor für eine Krebs-Erkrankung - darüber informieren Experten.
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Krankhaftes Übergewicht ist ein starker Risikofaktor für eine Krebs-Erkrankung - darüber informieren Experten.

Experten informieren

Krebs-Erkrankung: Dieser Risiko-Faktor wird zu häufig unterschätzt

  • VonAlina Schröder
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Einige Risikofaktoren für eine Krebs-Erkrankung sind bereits bekannt - darunter das Rauchen. Experten klären nun über eine weitere wichtige Ursache auf.

Kassel - Rauchen erhöht das Krebs-Risiko, das ist bereits weitverbreitet. Doch nun informieren Experten über einen weiteren Faktor, der die Gefahr einer Erkrankung besonders erhöhen kann - und dieser ist sogar in der Bevölkerung weit verbreitet.

Erhöhtes Übergewicht steht in einem starken Zusammenhang mit einer Krebserkrankung und wird nach Meinung einiger Wissenschaftler immer noch enorm unterschätzt - das berichtet t-online.de. Bisher ist es hauptsächlich als Ursache von Stoffwechselkrankheiten und orthopädischen Problemen bekannt.

„Dabei besteht eine deutliche Korrelation zwischen Übergewicht und Krebs-Risiko, die wissenschaftlich sehr gut belegt ist“, erklärt Jan Steffen Jürgensen, Vorstandschef des Klinikums Stuttgart. Eine Studie zeigt unter anderem, dass sogar ein moderater Alkoholkonsum eine Krebs-Erkrankung begünstigen könnte.

Krebs-Erkrankung durch Übergewicht: Viele Menschen unterschätzen die Gefahr

Das im Fettgewebe gebildete Hormon Leptin greife nicht nur in Stoffwechselprozesse ein, sondern gelte als einer der begünstigenden Faktoren für das Entstehen von Tumoren. Genauso wie das Rauchen sei diese als Ursache allerdings einfach zu vermeiden, beispielsweise durch sportliche Betätigungen, viel Bewegung sowie gesunde Ernährung. Dazu zählen ausgewogene Mahlzeiten, die Fette, Kohlenhydrate, Proteine und Ballaststoffe beinhalten. Auf Fertiggerichte, Süßigkeiten, Backwaren und große Mengen Fleisch sollte besser verzichtet werden.

Eine britische Langzeitstudie mit mehr als fünf Millionen Menschen zeigt beispielsweise, dass 17 von 22 verschiedenen Tumorarten in Verbindung mit Übergewicht standen. Dies gilt auch für vergleichsweise häufigen Darm- und Brustkrebserkrankungen.

Je höher das Gewicht, desto höher sei schließlich das Krebs-Risiko. Mit Verweis auf die Studie erklärt Jürgensen die Gefahr der Gewichtszunahme. Wenn zum Beispiel eine 1,70 Meter große und 72 Kilogramm schwere Frau 15 Kilo zunehme, steige das Risiko für ein Gebärmutter-Karzinom auf das 1,6-Fache. Gebärmutterkrebs stellt laut Daten des Robert-Koch Instituts (RKI)die vierthäufigste Erkrankung bei Frauen dar.

Vielen Menschen ist die vom Übergewicht ausgehende Krebsgefahr jedoch nicht geläufig. Wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit mitteilt, sahen bei einer in Baden-Württemberg durchgeführten Umfrage lediglich zwölf Prozent der 1000 Befragten ein stark erhöhtes und 28 Prozent gar kein Risiko im Zusammenhang mit einem zu hohen Körpergewicht. Doch könnte eine Spritze bald die Entstehung von Tumoren bekämpfen? Forschende testen derzeit eine Krebs-Impfung und feiern den ersten Erfolg. (Alina Schröder)

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