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Der Umsatz der börsennotierten Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz sei von 2008 bis 2019 im Schnitt um gerade mal 0,1 Prozent pro Jahr gewachsen.
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Der Umsatz der börsennotierten Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz sei von 2008 bis 2019 im Schnitt um gerade mal 0,1 Prozent pro Jahr gewachsen.

Verluste

Maschinenbau auf Talfahrt

Maschinenbauer:innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erwirtschaften nicht mehr so viel wie die internationale Konkurrenz.

Die Maschinenbauer:innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verlieren laut einer Studie der Unternehmensberatung Bain International an Boden. Hinter ihnen liege „ein verlorenes Jahrzehnt“ mit niedrigen Gewinnmargen, schwachem Wachstum und steigenden Schulden, sagte Bain-Partner Christian von Dewitz am Freitag in München und warnte: „Die globale Konkurrenz droht zu enteilen.“

Der Umsatz der börsennotierten Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz sei von 2008 bis 2019 im Schnitt um gerade mal 0,1 Prozent pro Jahr gewachsen. Der Betriebsgewinn (Ebit) „schrumpfte jährlich sogar um 2,9 Prozent - und das trotz einer über weite Strecken robusten globalen Konjunktur“, stellten die Unternehmensberater:innen fest. Die Konkurrenz in den USA und China dagegen habe Umsatz und Profitabilität im selben Zeitraum deutlich gesteigert.

Mit 6,9 Prozent Betriebsgewinn vom Umsatz erwirtschafteten die Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2019 eine geringere Marge als im Krisenjahr 2009. Die Wettbewerber in China und den USA hätten 8,4 beziehungsweise 12,7 Prozent erwirtschaftet. „Bedenklich ist auch, dass die Verschuldungsquote der Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz über zehn Jahre hinweg signifikant gestiegen ist“, sagte Dewitz. Damit sei ihr Spielraum für Investitionen und Innovationen geschrumpft. (dpa)

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