Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ingvar Kamprad, Ikea-Gründer, Milliardär und leidenschaftlicher Besucher von Flohmärkten.
+
Ingvar Kamprad, Ikea-Gründer, Milliardär und leidenschaftlicher Besucher von Flohmärkten.

Initiative von Söhnen des Ikea-Gründers

Umbau bei Ikea entmachtet Konzernchef

Binnen weniger Monate will der Möbelriese Ikea sein Geschäft neu strukturieren. Mehrere Zuständigkeiten werden in eine Tochterfirma ausgelagert. Hinter der Umstrukturierung sollen die drei Söhne des Ikea-Gründers stecken.

Beim schwedischen Möbelriesen Ikea steht ein umfassender Umbau an. Im September wandern etliche Zuständigkeiten vom Ikea-Konzern zu der rechtlich selbstständigen Inter Ikea Group, die die Markenrechte des Möbelbauers verwaltet, wie das «Manager Magazin» berichtet. Ikea bestätigte auf Anfrage, dass einige Geschäftsbereiche wie Logistik und Sortiment künftig der Inter Ikea Group mit Sitz in den Niederlanden unterstellt seien. Die Änderungen treten zum 11. September in Kraft.

38.500 Mitarbeiter betroffen

Durch die Umstrukturierung auf Initiative der drei Söhne von Firmengründer Ingvar Kamprad verliere Ikea-Konzernchef Peter Agnefjäll das Sagen über Fabriken, Sortiment, Logistik und Einkauf, berichtete das «Manager Magazin». Er verantworte in Zukunft nur noch die 328 Möbelhäuser und 50 Einkaufs- und Fachmarktzentren des Konzerns. 38.500 der 155.000 Ikea-Mitarbeiter seien von dem Umbau betroffen.

Eine Ikea-Sprecherin begründete die Änderungen damit, dass der Möbelriese sein Franchise-System verbessern wolle. Außerdem wolle man der Inter Ikea Group und der Ikea-Muttergesellschaft Ingka Group ermöglichen, "uns auf unsere jeweiligen Aufgaben zu konzentrieren".

Ikea-Gründer Ingvar Kamprad hatte sich nach und nach aus seinem Lebenswerk zurückgezogen und ist heute nur noch in beratender Funktion tätig. Seine drei Söhne Peter, Mathias und Jonas Kamprad sind in verschiedenen Funktionen im Unternehmen tätig. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare