Verkehrswende

Auf der Überholspur

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Mit 25 Millionen Euro sollen Highspeed-Radwege gefördert werden.

Der Bund will den Bau von „Highspeed-Radwegen“ zunächst mit 25 Millionen Euro fördern, die Mittel können von den Ländern ab sofort beantragt werden. „Mit den neuen Highspeed-Radwegen bringen wir Radler auf die Überholspur. Radschnellwege sind eine echte Alternative für längere Strecken – auch für Pendler“, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU).

„Auf diesen exklusiv für sie reservierten Strecken kommen Radfahrer sauber, schnell und sicher ans Ziel. Das ist gut für die Radler und gut fürs Klima.“

Die Bundesregierung hat mit den Ländern nun eine Verwaltungsvereinbarung mit den Förderkriterien abgeschlossen. Demnach wird sich der Bund mit durchschnittlich 75 Prozent an den Kosten für Planung und Bau von Radschnellwegen beteiligen.

Gefördert werden sollen Strecken mit mindestens zehn Kilometern Länge sowie nach Prognosen mehr als 2000 Fahrradfahrten täglich. Einspurige Routen müssen mindestens drei Meter breit sein, zweispurige mindestens vier Meter. Geld soll nur dann fließen, wenn die Fahrwege von anderem Verkehr getrennt sind. Zudem sind ein Bodenbelag mit hoher Qualität sowie eine geringe Steigerung Bedingung für eine Förderung.

Laut Bundesverkehrsministerium sollen auch der Umbau von Kreuzungspunkten sowie Sicherheitsausstattung wie etwa Beleuchtung finanziert werden können. Um den Bau von Radschnellwegen im Verantwortungsbereich von Ländern und Kommunen fördern zu können, war zuletzt das Bundesfernstraßengesetz geändert worden.

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