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Die Fastnachter stürzen sich begeistert auf das Thema Griechenland, die Wall Street reagiert mit Sorge.

Griechenland

Streit um Griechenland belastet Wall Street

Schwindende Aussichten auf eine gütliche Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland haben zu Wochenbeginn auch die Wall Street ins Minus gedrückt.

Die Nervosität wegen eines möglichen Euro-Austritts Griechenlands steige, sagte Analyst Andre Bakhos vom Broker Janlyn Capital. Der neue Regierungschef Alexis Tsipras hat den bisherigen Sparkurs für gescheitert erklärt. Die britische Regierung spielt bereits auf höchster Ebene die Folgen eines "Grexit" durch. An den Börsen in Europa wuchs die Furcht vor finanziellen Turbulenzen.

In den USA eröffnete der Dow-Jones-Index der Standardwerte am Montag 0,3 Prozent im Minus bei 17.775 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,1 Prozent auf 2053 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,1 Prozent auf 4738 Punkte.

Zusätzlich lasteten enttäuschende Konjunkturdaten aus China vom Wochenende auf der Stimmung. Sowohl Ein- als auch Ausfuhren sanken im Januar deutlich stärker als erwartet.

Bei den Einzelwerten standen unter anderen die Aktien des zweitgrößten US-Spielwarenherstellers im Blickpunkt. Der Mattel -Rivale Hasbro steigerte den Gewinn im Weihnachtsquartal dank guter Verkäufe von Transformer-Spielzeug um rund ein Drittel. Die Papiere verteuerten sich um zwei Prozent.

Die Aktien des Medizingeräte-Herstellers Atossa Genetics schossen 37 Prozent in die Höhe. Grund war eine Vertriebsvereinbarung mit Thermo Fisher Scientific.

Dagegen fielen die Anteilsscheine von Alcoa rund drei Prozent. JP Morgan stufte das Papier des Aluminiumherstellers auf "neutral" von "overweight" herunter. (Reuters)

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