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Streit bei der HVB

Gewerkschaft droht Italienern mit Streik

Von THOMAS MAGENHEIM

München. Die Hypovereinsbank (HVB) steuert auf einen schweren Konflikt mit ihrer Belegschaft und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zu. Weil tausenden HVB-Beschäftigten bis 2010 Stellenabbau, die Verlagerung ihres Arbeitsplatzes oder eine Ausgliederung in neue Töchter ohne Tarifbindung droht, haben 200 von ihnen vor der Konzernzentrale demonstriert und mit Streik gedroht.

"Wir sind längst ausgeblutet, die Überstunden explodieren", kritisierte Betriebsrat Roland Pauli begleitet vom Lärm vieler Trillerpfeifen in München. Denn die 2005 von Italiens Unicredit übernommene HVB, die derzeit hier zu Lande noch knapp 25 000 Menschen beschäftigt, wurde unter italienischer Leitung in den vergangenen Jahren bereits radikal umgebaut - was rund 2500 heimische Arbeitsplätze gekostet hat.

Das lief bisher ohne betriebsbedingte Kündigungen ab, weil Unicredit-Chef Alessandro Profumo beim Kauf der HVB eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet hatte. Die läuft allerdings Ende 2008 aus. Lange haben die Italiener also nicht gewartet, um eine neue Sparrunde zu verordnen. "Die haben die Sahneschnitten rausgenommen und der Rest interessiert sie nicht", meinte ein protestierender HVBler.

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