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Start-ups schaffen viele Jobs

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Von: Tobias Schwab

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Start-ups liefern Innovation und Fortschritt.
Start-ups liefern Innovation und Fortschritt. © imago

Erneut verzeichnet der Hessischen Gründerpreis 2022 einen Teilnahmerekord. Um die Auszeichnungen konkurrieren in diesem Jahr 187 junge Unternehmen.

Kompostierbares Füllmaterial für den Paketversand, CO2-sparende Biokunststoffe für die Medizintechnik und Hardware-Entwicklungen für und mit Jugendlichen – drei von insgesamt 187 Innovationen und Geschäftsideen, die in diesem Jahr um den Hessischen Gründerpreis konkurrieren. Eine Rekordergebnis, wie Elisabeth Neumann, Projektleiterin für den Hessischen Gründerpreis bei KIZ Sinnova, feststellt. „Ein schöneres Geschenk hätten uns die hessischen Existenzgründerinnen und -gründer zum Jubiläum gar nicht machen können.“

Zur 20. Auflage des Wettbewerbs, bei dem die Frankfurter Rundschau Medienpartner ist, verbuchte das Organisationsteam den fünften Rekord an Bewerber:innen in Folge. Gegenüber dem Vorjahr legte deren Zahl um zwölf Prozent zu. Dabei bleiben Frankfurt und das Rhein-Maingebiet, aber auch Südhessen mit Darmstadt die Hotspots für Unternehmensgründungen. Alleine aus Frankfurt kamen 49 Bewerbungen. Aber auch Nordhessen holt bei den Gründungen auf. Aus der Region reichten 28 Jungfirmen ihre Projektpräsentationen ein (2021: elf).

Bei allem regionalen Wettbewerb zeige das Ergebnis vor allem, „dass die Hessen und Hessinnen sich weder durch Corona noch durch den Krieg in der Ukraine und die sich abzeichnende Wirtschaftskrise sowie die hohe Inflation den Mut nehmen lassen, die Zukunft zu gestalten“, stellen die Organisator:innen fest.

Unternehmerische Initiative, die sich auch in Beschäftigung auszahlt. So haben die 187 jungen Firmen 2863 Jobs geschaffen, mehr als 2000 davon sind laut Mitteilung Vollzeitstellen, darunter 138 Ausbildungsplätze.

Mittlerweile stehen 48 Halbfinalist:innen fest. Die präsentieren sich am 12. September in Kassel einer Jury aus Fachleuten, die insgesamt zwölf Kandidat:innen fürs Finale nominieren. Je drei in den vier Kategorien „innovative Geschäftsidee“, „zukunftsfähige Nachfolge“, „gesellschaftliche Wirkung“ und „Gründungen aus der Hochschule“. Das Finale geht dann am 4. November im Rahmen einer Fachtagung der hessischen Gründerszene über die Bühne. In die Wahl der Sieger:innen fließt auch ein Online-Voting ein. Die Preise überreicht der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir als Schirmherr.

Der Hessische Gründerpreis ist nicht dotiert, verschafft den Teilnehmenden aber mediale Aufmerksamkeit, zudem profitieren die Gewinner:innen von Expertentrainings und Workshops. Die FR wird von Mitte September an alle Finalist:innen vorstellen.

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