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Tanken ist wieder teuer geworden.

Teuer tanken

Sparsam fahren

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Die zeitgemäße Antwort auf hohe Spritpreise sind nicht politische Eingriffe, sondern Fahrzeuge, die wenig verbrauchen oder Umsteigen auf den Öffentlichen Verkehr und das Rad. Der Kommentar.

Wer in diesen Wochen sein Auto auftankt, muss nun tief in die Tasche greifen. Sprit ist weiterhin teuer: Am Mittwoch erreichten die Kraftstoffpreise nach Angaben des ADAC den bisher höchsten Stand in diesem Jahr. Der Preis für einen Liter Super E10 nähert sich im bundesweiten Durchschnitt der Marke von 1,50 Euro, der Liter Diesel kostet mehr als 1,30 Euro. Das sind durchaus stattliche Beträge.

Wer darüber klagt, sollte sich gleichwohl vor Augen halten, dass grundsätzlich noch viel Luft nach oben ist: Zu Beginn des Jahrzehnts war Sprit noch teurer. Im September 2012 kostete ein Liter Benzin oder Diesel jeweils gut 20 Cent mehr als heute. Ob die Reise jetzt wieder in diese Richtung geht, vermag niemand seriös vorherzusagen. Grundsätzlich spricht aber vieles dafür, dass die Preis-Hausse weitergeht. Die Opec hält das Angebot an Rohöl knapp, der Konflikt um den Iran und sein Atomprogramm verunsichert die Märkte.

Es ist noch gar nicht so lange her, da waren die Kraftstoffpreise ein großer Aufreger im Land. In Hochpreis-Phasen geriet die Politik regelmäßig unter Druck. Schnell wurde die Forderung nach Steuersenkungen laut. In dieser Hinsicht ist es ziemlich still geworden, und das ist gut so. Die zeitgemäße Antwort auf hohe Spritpreise sind nicht politische Eingriffe, sondern eine sparsame Fahrweise und die Anschaffung sparsamer Fahrzeuge. Oder noch besser: Der Umstieg auf Bus, Bahn, Fahrrad und Elektroauto, wo immer das möglich ist.

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