Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Spahns „Mogelpackung“

Pflege: Brysch warnt vor Kostenexplosion

In der Debatte über eine Pflegereform haben Patientenschützer vor einer Kostenexplosion zulasten der Pflegebedürftigen gewarnt. „Faire Löhne sind für die 1,2 Millionen Beschäftigten in der Altenpflege überfällig“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. „Doch bisher werden in allen Konzepten der Bundesregierung die berechtigten Lohnsteigerungen mehr oder weniger an die Pflegebedürftigen weitergegeben.“

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat einen Vorschlag in der Koalition auf den Weg gegeben. Demnach soll es ab 1. Juli 2022 Versorgungsverträge nur noch mit Einrichtungen geben, die nach Tarifverträgen oder tarifähnlich bezahlen. Um Pflegebedürftige von steigenden Zuzahlungen zu entlasten, sind bereits ab 1. Juli 2021 Zuschläge geplant. Der Eigenanteil für die reine Pflege soll im zweiten Jahr im Heim um 25 Prozent sinken, im dritten Jahr um 50 Prozent und ab dem vierten Jahr um 75 Prozent.

Brysch sprach von einer Mogelpackung. „Schließlich sterben schon im ersten Jahr die Hälfte der Heimbewohner.“ Auch für langjährige Pflegebedürftige sei das Modell nicht tragbar, da die Personalkosten davongaloppierten. dpa Kommentar Seite 11

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare