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Kein anderes Betriebssystem sei jemals so gut gestartet wie Windows 7, merkte Microsoft an.
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Kein anderes Betriebssystem sei jemals so gut gestartet wie Windows 7, merkte Microsoft an.

Microsoft

Schwung durch Windows 7

Microsoft übertrifft die Erwartungen der Analysten. "Wir sind begeistert von dem Zuspruch", jubelt das Management. Zumindest was Privatkunden betrifft. Von Hans Georg Schröter

Von Hans Georg Schröter

Das neue Betriebssystem Windows7 und eine starke PC-Nachfrage der Verbraucher haben Microsoft im abgelaufenen Quartal zu Rekorden bei Umsatz und Gewinn verholfen. Das Geschäft mit Unternehmenskunden zog bei dem weltweit größten Software-Konzern allerdings noch nicht an.

"Die Leute wollen Windows7 auf allen Geräten", sagte Finanzchef Peter Klein. Das System sei für PC, Notebooks und Netbooks gefragt. Microsoft hatte es am 22. Oktober auf den Markt gebracht und ist auf einen Erfolg angewiesen, nachdem der Vorgänger Vista bei den Kunden nicht angekommen war. Im zweiten Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember wurden laut Microsoft mehr als 60 Millionen Windows7-Lizenzen verkauft. Kein anderes Betriebssystem habe sich bisher so schnell verkauft.

Die außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Windows 7 sei der Treiber des Wachstum gewesen, sagte Klein. Der Umsatz wuchs im Jahresvergleich um 14 Prozent auf gut 19 Milliarden Dollar. Einbezogen sind allerdings Vorabverkäufe des Betriebssystems von 1,7 Milliarden Dollar.

Dass der Reingewinn viel stärker als der Umsatz wuchs - nämlich um 60 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar -, begründete Klein mit Kostensenkungen. Er berichtete zum ersten Mal über die Microsoft-Zahlen, nachdem sein Vorgänger auf dem Posten des Finanzchefs, Chris Lidell, in gleicher Position zum Autohersteller General Motors gewechselt war.

Neben der Windows-Sparte verdiente Microsoft auch mit Server-Software mehr Geld. Der Zweig Unternehmenssoftware hielt sich stabil.

Die Online-Sparte des Konzerns, zu der unter anderem eine Werbe-Plattform, die Suchmaschine Bing und Internet-Portale gehören, rutsche in dem Berichtsquartal aber tiefer in die roten Zahlen. Der Betriebsverlust betrug 466 Millionen nach 320 Millionen Dollar in der Vorjahreszeit. Die geplante Kooperation mit Yahoo soll hier die Wende bringen.

Die Sparte Unterhaltung und Geräte, bei der die Spielekonsole Xbox angesiedelt ist, konnte ihren Betriebsgewinn dagegen kräftig erhöhen.

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