Vor östlicher Küste

Russland nimmt über 260 nordkoreanische Fischer wegen Wilderei fest

Die 262 Nordkoreaner sind in die ostrussische Hafenstadt Nachodka gebracht worden. Ihnen wird Wilderei vorgeworfen.

Das berichteten russische Nachrichtenagenturen. Neben Fischereiausrüstung wurden nach Angaben des russischen Sicherheitsdiensts FSB an Bord der drei nordkoreanischen Schoner und fünf Motorboote auch rund 30.000 Tintenfische beschlagnahmt.

Vergangene Woche hatten die russischen Behörden bereits rund 160 nordkoreanische Fischer im Japanischen Meer festgenommen. Dabei wurden nach Angaben Moskaus drei Mitglieder der russischen Küstenwache verletzt. Ein ebenfalls verwundeter Nordkoreaner starb dem FSB zufolge später an seinen Verletzungen.

Im Japanischen Meer, an dem neben Nordkorea und Russland auch Japan und Südkorea liegen und das nach südkoreanischer Lesart Ostmeer heißt, gibt es immer wieder Streit um Fischereirechte. Nach Angaben von Experten drängt Pjöngjang seine Fischer dazu, in der Hoffnung auf größeren Fang immer weiter auf das Meer hinauszufahren.

afp

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