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Russland droht die Zahlungsunfähigkeit: Das hat es damit auf sich

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Von: Moritz Serif

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Russland könnte eine Frist zur Zahlung verpassen (Symbolbild).
Russland könnte eine Frist zur Zahlung verpassen (Symbolbild). © Sven Hoppe/dpa/picture alliance

Russland muss am 26. Juni eine Zahlung leisten. Doch bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass das Land der Verpflichtung nachgekommen ist.

Moskau - Russland droht die Zahlungsunfähigkeit. Das Land sollte 100 Millionen Dollar für zwei Staatsanleihen bereits am 27. Mai überweisen. Bislang kam der Aggressor im Ukraine-Konflikt seiner Pflicht allerdings nicht nach. Am Sonntag, (26. Juni), läuft die Frist ab.

Darüber hatte Reuters berichtet. Bislang mache das Land jedoch keine Anstalten, das Geld zu überweisen. Seit dem Krieg mit der Ukraine fällt es Russland schwer, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Zahlreiche Sanktionen haben den Staat getroffen.

Russland zahlungsunfähig: Kreml sieht keine Anzeichen

Allerdings hat der Kreml deutlich gemacht, dass es keine Anzeichen für eine Zahlungsunfähigkeit gebe. Wegen der Sanktionen sei man aber nicht in der Lage, Geld an Gläubigerinnen und Gläubiger zu überweisen. Schuld daran sei der Westen. Er habe Putins Russland in eine Zahlungsunfähigkeit treiben wollen.

Eine Zahlungsunfähigkeit bedeutet übrigens nicht, dass ein Land bankrott geht. Das ist erst der Fall, wenn der Staat förmlich erklärt, fällige Zahlungen nicht mehr oder nur noch teilweise leisten zu können. (mse)

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