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Bundesumweltminister Röttgen will den Stromverbrauch eindämmen.
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Bundesumweltminister Röttgen will den Stromverbrauch eindämmen.

Elektrogeräte

Röttgen will Stromfresser verbieten

Kühlschränke. Klimaanlagen, Computer: Diese Geräte fressen besonders viel Energie. Umweltminister Röttgen möchte nun energiesparendere Modelle auf dem Markt fördern - und möchte dafür für besonders verschwenderische Geräte ein Verkaufsverbot durchsetzen.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will in der EU schärfere Regeln zur Energieeffizienz von Elektrogeräten durchsetzen. So sollen besonders stromfressende Produkte nach einer gewissen Frist nicht mehr verkauft werden dürfen. Dafür werde sich die Bundesregierung auf dem in der nächsten Woche stattfindenden EU-Energiegipfel einsetzen, sagte Röttgen der „Wirtschaftswoche“.

Nach Vorstellung des Ministers sollen zehn Prozent der effizientesten Elektroprodukte nach Ablauf einer Frist einen verbindlichen Maßstab für die Energieeffizienz darstellen. Hersteller, die nach Ablauf der Frist nicht mithalten und die geforderten Effizienzwerte nicht einhalten könnten, „dürfen ihre Produkte nicht mehr verkaufen“, sagte Röttgen. Die Frist müsse aber so gewählt sein, dass Unternehmen die Chance hätten, die Standards zu erfüllen.

Konkret verwies Röttgen auf Produkte wie Kühlschränke, Klimaanlagen oder Computer, die auch in der Ökodesign-Richtlinie genannt würden. Auf diese Maßnahmen habe er sich auch mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) geeinigt, sagte Röttgen. Er sei optimistisch, dass sich diese Haltung auch auf dem Gipfel durchsetzen werde.

Plänen von Bundesinnenminister Thomas De Maiziere (CDU) zur Einschränkung von Bürgeranhörungen bei Infrastrukturprojekten steht Röttgen angesichts des notwendigen Ausbaus der Energienetze kritisch gegenüber. „Ich bin in der Tat der Auffassung, dass die Konsequenz aus der Erfahrung mit Stuttgart 21 nicht darin bestehen sollte, Bürgerbeteiligung in einem frühen Stadium zurückzuschrauben“, sagte der Umweltminister. „Deshalb sollen die Bürger an den Entscheidungen beteiligt werden, besonders bei konkreter Betroffenheit, und zwar so früh wie möglich.“(dpa)

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