Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Je weniger man arbeitet, desto weniger Rente gibt es.
+
Je weniger man arbeitet, desto weniger Rente gibt es.

Altersvorsorge

In Teilzeit weniger arbeiten: Ist das Gift für die Rente?

  • Moritz Serif
    VonMoritz Serif
    schließen

Die Deutsche Rentenversicherung kann Auskunft darüber geben, wie sich Teilzeit auf die Höhe der Altersvorsorge auswirkt. Es gibt einiges zu beachten.

Frankfurt - 40 Stunden die Woche an insgesamt fünf Tagen zur Arbeit gehen - das ist immer noch das Standardmodell, auch in Deutschland. Doch immer mehr Menschen haben davon genug. Die Viertage-Woche ist eine Alternative, die für immer mehr Menschen interessant wird. Wer sich dafür entscheidet, sollte jedoch im Blick behalten, dass Gift für die Höhe der Rente im Ruhestand sein kann.

Als Erstes sollten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer daher berechnen, wie hoch das Netto-Teilzeitgehalt wäre. Dafür eignet sich der Teilzeitrechner des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Die Deutsche Rentenversicherung kann Auskunft darüber erteilen, wie sich das auf die Höhe der Altersvorsorge auswirkt, wie die „dpa“ berichtet.

Rente: Teilzeit wirkt sich auf die Höhe der Altersvorsorge aus

  • Eine Arbeitnehmerin arbeitet in den alten Bundesländern mit 40 Stunden in Vollzeit.
  • Dafür bekommt sie einen Lohn von 41 541 Euro brutto im Jahr.
  • Monatlich sind das 3462 Euro - das entspricht pro Jahr einem Rentenpunkt (34,19 Euro pro Jahr).
  • In Teilzeit reduziert sich der Zuwachs um die Hälfte auf 17,10 Euro bei 20 Stunden in der Woche.
  • Bei 30 Stunden wären es 25 Prozent weniger.

Falls die Frau je 20 Jahre in Vollzeit als auch 20 Jahre halbtags gearbeitet hätte, würde sie ein Niveau von rund 1026 Euro brutto erreichen. „Hätte sie von den 40 Arbeitsjahren dagegen nur zwei Jahre halbtags gearbeitet, hätte sie eine Rentenanwartschaft von rund 1333 Euro brutto“, sagt Dirk von der Heide, Deutsche Rentenversicherung.

Die Beispielrechnung zeigt: Eine Teilzeitbeschäftigung über einen längeren Zeitraum mindert nicht nur laufende Einkünfte, sondern auch Rentenansprüche. „In vielen Fällen ist es sinnvoll, mit dem Partner nach einer Lösung zu suchen“, sagt Kathleen Altmann vom Bundesverband deutscher Banken mit Sitz in Berlin. Das bietet sich vor allem dann an, wenn es darum geht, eine Rentenlücke auszugleichen, die durch die Betreuung gemeinsamer Kinder entsteht.

Rente: Privat mit ETFs vorsorgen

Eine Möglichkeit: „Es gibt zwischen den Partnern einen Bargeld-Ausgleich“, so Altmann. Den Betrag kann die Teilzeitbeschäftigte langfristig für die Altersvorsorge anlegen und ihn beispielsweise in einen ETF investieren. Das ist auch per Sparplan mit einer monatlichen Einzahlungssumme in Höhe von 25 Euro möglich. Wichtig ist jedoch, dass das über einen langen Anlagehorizont, also mindestens 20 Jahre erfolgt. (Moritz Serif)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare