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Rente: Sorge um Inflation – So viel mehr bräuchte man im Alter

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Von: Patricia Huber

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Die steigende Inflation bereitet immer mehr Menschen Sorgen. Der Rentenkompass der Allianz zeigt jetzt: Vor allem bei der Rente könnte das Geld bei anhaltend hoher Teuerungsrate knapp werden.

München – Die hohe Inflation treibt die Menschen in Deutschland um. Kein Wunder, denn die Teuerungsrate von 7,5 Prozent (Stand: Juli 2022) hat deutliche Auswirkungen auf den Geldbeutel. Bei immer weiter steigenden Preisen und gleichbleibendem Gehalt wird es außerdem zunehmend schwieriger, sich monatlich noch etwas zur Seite zu legen. Doch das wäre jetzt wichtiger denn je, warnt der Groß-Versicherer Allianz.

Laut der Allianz macht sich mittlerweile jeder Vierte Gedanken darüber, was eine dauerhaft hohe Inflation für die Altersvorsorge bedeuten würde. Das geht aus dem Rentenkompasses des Unternehmens hervor. Dieser zeigt Nutzern, wie hoch ihre spätere Netto-Rente ausfallen könnte. Hierbei wird auch die Inflation berücksichtigt – und eigentlich mit zwei Prozent einberechnet. Doch im Juli 2022 wurde in 25 Prozent der Berechnungen die voreingestellte Inflationsrate nach oben korrigiert.

Senioren gehen spazieren
imago0162825086h.jpg © IMAGO/Martin Wagner

Rente: Sorgen um dauerhaft hohe Inflation wachsen

Die Ergebnisse sind teils erschreckend. Wer beispielsweise in 33 Jahren eine monatliche Rente mit der heutigen Kaufkraft von 2160 Euro möchte, benötigt bei einer Inflation von zwei Prozent schon 4152 Euro. Bei einer Inflation von vier Prozent sind es sogar 7881 Euro, berichtet merkur.de.

Renten-Problem: Bei steigender Inflation kann kaum Geld zurückgelegt werden

„Für die wenigsten Menschen sind die Auswirkungen von Inflation auf ihre Wunschrente greifbar. Deshalb war es uns so wichtig, ihnen einen einfachen Weg zu bieten, sich damit auseinanderzusetzen. Die Auswirkungen von Inflation machen wir uns meist eher bewusst, wenn wir sehen, wie viel teurer eine Kugel Eis geworden ist. Aber wir übertragen das nur selten auf unseren eigenen Rentenwunsch!“, sagt Alf Neumann, Operationsvorstand von Allianz Leben.

Die Ergebnisse aus dem Rentenkompass zeigen, dass die Menschen gerade bei steigender Inflation mehr in ihre Altersvorsorge investieren sollten. Doch genau hier liegt das Problem. Denn aufgrund steigender Lebenshaltungskosten wird es im Durchschnitt immer schwerer, Geld für das Alter zur Seite zu legen. (ph)

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